Forschungsförderung zur Rheumatoiden Arthritis13. Dezember 2018 Forschungsfrage: Hat Alkoholkonsum Einfluss auf Rheumatoide Arthritis? (Foto: © boule1301 – Fotolia.com) Unter diversen Forschungsgruppen, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit rund 28 Millionen Euro gefördert werden, befindet sich auch die Pandora-Gruppe der Uni Erlangen-Nürnberg, die an Rheumatoider Arthritis (RA) forscht. Der vorrangige Fokus der bisherigen Arbeit der Nürnberger RA-Forscher lag auf den Mechanismen, die der Gelenkentzündung und der damit einhergehenden Zerstörung des gelenknahen Knochens zugrunde liegen. Die Forschungsgruppe „PANDORA – Pathways triggering AutoimmuNity and Defining Onset of early Rheumatoid Arthritis” widmet sich nun der bisher unbeantworteten Frage, welche frühen Faktoren zur Krankheitsausprägung beitragen. Dabei nimmt sie auch exogene Faktoren wie beispielsweise Alkoholkonsum in den Blick. Sprecher der Gruppe ist Prof. Dr. Gerhard Krönke, Universität Erlangen-Nürnberg. Die DFG richtet insgesamt neun neue Forschungsgruppen und eine neue Klinische Forschungsgruppe ein. Dies beschloss der Hauptausschuss der DFG auf Empfehlung des Senats im Rahmen seiner Wintersitzung in Bonn. Die neuen Verbünde erhalten für zunächst drei Jahre insgesamt rund 28 Millionen Euro inklusive einer 22-prozentigen Programmpauschale für indirekte Kosten der Projekte. Die Förderdauer beträgt grundsätzlich zweimal drei Jahre. Zusätzlich zu den zehn Einrichtungen wurde die Verlängerung von acht Forschungsgruppen und einer Kolleg-Forschungsgruppe für eine zweite Förderperiode beschlossen.
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