Freiburger Universitäts-Herzzentrum erfolgreich als erstes Renales Denervationszentrum in Baden-Württemberg zertifiziert12. Januar 2024 Symbolfoto: ©S. Engels/stock.adobe.com Als erstes Zentrum in Baden-Württemberg hat das Universitäts-Herzzentrum des Universitätsklinikums Freiburg im November letzten Jahres die Zertifizierung als Renales Denervationszentrum erfolgreich abgeschlossen. „Das Universitäts-Herzzentrum ist bereits seit längerem als Hypertonie-Zentrum zertifiziert. Mit der Anerkennung als Renales Denervationszentrum wurde unsere langjährige Erfahrung in der Behandlung auch von hartnäckigem Bluthochdruck nun doppelt bestätigt“, sagt Prof. Dirk Westermann, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie am Universitätsklinikum Freiburg. Auf Empfehlung der Europäischen Fachgesellschaft für Hypertonie soll die renale Denervation möglichst in zertifizierten Zentren mit hoher Erfahrung vorgenommen werden. Das Verfahren kann für Menschen mit therapierefraktärer Hypertonie sowie jene, die Bluthochdruckmedikamente nicht vertragen, eine wichtige Verbesserung bringen. Bei dem minimalinvasiven Verfahren werden per Katheter überaktive Nervenstränge um die Nierenarterien verödet, die eine Schlüsselrolle in der Blutdruckregulation spielen. Durch die gezielte Verödung gerät die gestörte Kommunikation zwischen sympathischem Nervensystem und Niere wieder in Balance. Häufig lässt sich der Blutdruck so langfristig senken. Oberarzt Elias Noory. Foto: ©Universitätsklinikum Freiburg „Die renale Denervation ist eine wichtige Therapieoption für Patient*innen mit nicht kontrollierbarem Bluthochdruck. Bislang nehmen manche der Betroffenen mehrere Blutdruckmedikamente gleichzeitig ein, ohne dass sich eine Besserung einstellt“, sagt Dr. Elias Noory, Leitender Oberarzt in der Klinik für Kardiologie und Angiologie am Universitätsklinikum Freiburg. „In den vergangenen Jahren konnten wir das Verfahren Betroffenen im Rahmen mehrerer medizinischer Studien anbieten. In unseren Studien haben 80 Prozent der Behandelten davon dauerhaft profitiert.“
Mehr erfahren zu: "Klingbeil rechnet mit schneller Einigung bei Zuckersteuer" Klingbeil rechnet mit schneller Einigung bei Zuckersteuer Nach dem unerwarteten Stopp der geplanten Zuckersteuer durch das Kanzleramt (wir berichteten) hält Bundesfinanzminister Lars Klingbeil an der Abgabe fest – und geht davon aus, dass diese auch kommen wird.
Mehr erfahren zu: "Wie lassen sich die Impfquoten in Deutschland steigern?" Wie lassen sich die Impfquoten in Deutschland steigern? Nach jahrzehntelangen Verbesserungen zeigten die Impfquoten bei Kinderimpfungen in vielen EU-Ländern zuletzt überwiegend stagnierende oder rückläufige Trends. Auch in Deutschland gibt es deutliche Impflücken – in allen Altersgruppen. Ein verbesserter […]
Mehr erfahren zu: "Kanzleramt stoppt vorerst Klingbeils Zuckersteuer" Kanzleramt stoppt vorerst Klingbeils Zuckersteuer Erst am Mittwoch hatte Vizekanzler Klingbeil seinen Entwurf an die Ministerien gegeben, nun tritt das Kanzleramt auf die Bremse. Die Zuckersteuer liegt erst einmal auf Eis.