Frühe Menopause mit erhöhtem Schlaganfallrisiko assoziiert8. Oktober 2024 © Pixel-Shot – stock.adobe.com (Symbolbild) Frauen, die früh in die Menopause kommen, haben ein erhöhtes Risiko für einen ischämischen Schlaganfall. Laut einer Metaanalyse von 10 Studien könnte der Grenzwert für die Risikoerhöhung bei einem Menopausealter von 43 Jahren liegen. „Der ischämische Schlaganfall gehört zu den 10 häufigsten Todesursachen bei älteren Frauen“, schreiben Dr. Jie Wang und Dr. Ying Chen vom Tiantan-Krankenhaus in Peking, China. Basierend auf ihrer Metaanalyse von 8 Kohorten- und 2 Fall-Kontrollstudien berichten sie, dass eine frühe Menopause das Risiko für ischämische Schlaganfälle erhöht habe (RR 1,26; 95%-KI 1,07–1,48; p<0,00001). Als frühe Menopause war in den Studien meist ein Menopausealter von <45 Jahren definiert. Einige Studien zogen die Grenze auch bei 40, 42, 43, 47 oder 49 Jahren. Wurde ein Menopausealter von 45 oder 49 Jahren verwendet, zeigte sich keine signifikante Risikoerhöhung. Für ein Menopausealter von 43 Jahren lag das RR dagegen bei 1,22 (95%-KI 1,02–1,46; p=0,03) Fazit „Dies deutet darauf hin, dass ein Menopausealter von 43 Jahren ein besserer Grenzwert für die Erhöhung des Schlaganfallrisikos ist“, schreiben die beiden Autorinnen. (nec) Autoren: Wang J et al. Korrespondenz: Ying Chen; [email protected] Studie: Age at menopause and risk of ischemic stroke: a systematic review and meta-analysis Quelle: Eur J Prev Cardiol 2024 May 3:zwae156. Web: https://doi.org/10.1093/eurjpc/zwae156
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