Gasthörendenplätze für geflüchtete ukrainische Studierende6. April 2022 © Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover Die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) bietet für geflüchtete ukrainische Studierende im Fach Tiermedizin und im Masterstudiengang Animal Biology and Biomedical Sciences Gasthörendenplätze an. Pro Studienjahr stehen für Tiermedizinstudierende aus der Ukraine 25 Plätze zur Verfügung. TiHo-Präsident Dr. Gerhard Greif sagt: „Die Geschehnisse in der Ukraine und das Leid, das den Menschen zugefügt wird, sind schwer zu ertragen. Wir wollen ukrainischen Tiermedizin- und Biologiestudierenden ermöglichen, an der TiHo weiterzulernen.“ Der Gasthörendenstatus ermöglicht es den Studierenden, an allen Lehrveranstaltungen ihres Semesters teilzunehmen und auch Prüfungen zu absolvieren. Die auf diese Weise erlangten Leistungsnachweise können sie sich später in einem regulären Aufnahmeverfahren anrechnen lassen. Da das Tiermedizinstudium als Staatsexamensstudiengang ausschließlich in deutscher Sprache angeboten wird, sind gute Deutschkenntnisse erforderlich. Das Niedersächsische Hochschulgesetz schreibt vor, dass Gasthörende 75 Euro pro Semester bezahlen müssen. „Diese Gebühr werden wir über Spenden oder Patenschaften finanzieren“, sagt Greif. Interessierte ukrainische Studierende wenden sich bitte mit aussagekräftigen und vollständigen Bewerbungsunterlagen an: Dr. Christine Winter Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover International Academic Office Ansprechpartnerin für Geflüchtete mit Interesse an Studienplätzen für Gasthörende Tel.: +49 511 953-8080 [email protected]
Mehr erfahren zu: "Das Ende eines langen Weges: Orang-Utan Himba ausgewildert" Das Ende eines langen Weges: Orang-Utan Himba ausgewildert Nach fast 15 Jahren Rehabilitation ist der Orang-Utan Himba im Regenwald von Borneo ausgewildert worden. Als Jungtier hatte er einen Waldbrand schwer verletzt überlebt. Wie kam er zurück ins Leben?
Mehr erfahren zu: "Zeckenstich mit großen Folgen für Hunde: Babesia canis breitet sich in Deutschland aus" Zeckenstich mit großen Folgen für Hunde: Babesia canis breitet sich in Deutschland aus Die canine Babesiose, eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung des Hundes ausgelöst durch den Parasit Babesia canis, kommt zunehmend auch in Deutschland vor. Für die Ansteckung ist die sogenannte Wiesenzecke (Dermacentor reticulatus) […]
Mehr erfahren zu: "Affen werden wählerischer, wenn es weniger Stellen zur Zusammenarbeit gibt" Affen werden wählerischer, wenn es weniger Stellen zur Zusammenarbeit gibt Nicht nur der Mensch arbeitet in Gruppen zusammen. Viele andere Arten, darunter Primaten, tun dies ebenfalls. Um die Motivationen und evolutionären Vorteile der Zusammenarbeit bei Tieren besser zu verstehen, forschen […]