Gesetzesnovelle soll Unimedizin Mainz flexibler machen14. November 2024 Foto: ©Universitätsmedizin Mainz/Peter Pulkowski Die quälend lange Suche nach einem neuen wissenschaftlichen Vorstand und nicht mehr zeitgemäße Strukturen ‒ beides bremst die Unimedizin Mainz aus. Das soll sich mit einem neuen Gesetz ändern. Ein neues Gesetz soll die Universitätsmedizin Mainz handlungsfähiger und deren Strukturen flexibler machen. Der rheinland-pfälzische Landtag verabschiedete die Novelle einstimmig. Konkret soll sie unter anderem ermöglichen, den Vorstand zu erweitern und die Zuständigkeit einzelner Vorstände in der Satzung zu ändern. Das kann etwa den Weg frei machen für einen zusätzlichen Bauvorstand, der sich um die geplanten umfangreichen Um- und Neubauten am größten Krankenhaus des Landes federführend kümmert. Ein Baumasterplan sieht vor, dass von 2026 bis 2040 rund 2,2 Milliarden Euro auf dem Campus der Unimedizin mit ihren teils maroden Gebäuden verbaut werden sollen. Mit dem Gesetz soll auch der Pflegevorstand gleichberechtigt zu den anderen Vorständen werden. Geändert wird zudem das Verfahren zur Wahl des wissenschaftlichen Vorstandes. Es soll transparenter werden, vorgesehen ist eine gemeinsame Findungskommission von Fachbereichsrat und Aufsichtsrat. Das ist eine Reaktion darauf, dass sich zuletzt die Wiederbesetzung des Postens des wissenschaftlichen Vorstandes sehr schwierig gestaltete. Erst hatte ein Kandidat abgesagt, dann wurde eine vom Aufsichtsrat vorgeschlagene Kandidatin vom Fachbereichsrat abgelehnt ‒ noch immer ist der Posten nicht besetzt.
Mehr erfahren zu: "OSA-Schweregrad: Starke Schwankungen weisen auf Herz-Risiko hin" OSA-Schweregrad: Starke Schwankungen weisen auf Herz-Risiko hin Menschen mit Obstruktiver Schlafapnoe (OSA) haben ein um 30 Prozent höheres Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder Herzinsuffizienz, wenn sich der OSA-Schweregrad von Nacht zu Nacht stark verändert. Das zeigt eine neue […]
Mehr erfahren zu: "FeNO-Messung: Bessere Asthmaversorgung könnte 300 Millionen Euro sparen" FeNO-Messung: Bessere Asthmaversorgung könnte 300 Millionen Euro sparen Die Messung des Stickstoffmonoxids in der Ausatemluft (FeNO) könnte laut Fachverbänden die Versorgung von rund fünf Millionen Asthmapatienten in Deutschland deutlich verbessern und gleichzeitig massiv Kosten in der Versorgung reduzieren.
Mehr erfahren zu: "Chronische Nierenkrankheit: Wirksamkeit blutdrucksenkender Therapien über alle Stadien hinweg konsistent" Weiterlesen nach Anmeldung Chronische Nierenkrankheit: Wirksamkeit blutdrucksenkender Therapien über alle Stadien hinweg konsistent Laut einer aktuellen Metaanalyse ist der relative Nutzen einer Blutdrucksenkung bei Patienten mit chronischer Nierenkrankheit (CKD) im Hinblick auf die Reduktion des kardiovaskulären Risikos vergleichbar mit dem bei Personen ohne […]