Hämodialysepatienten mit renaler Anämie: Hochdosiertes Eisen besser als niedrigdosiertes

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Hämodialysepatienten weisen häufig eine renale Anämie auf. Dabei ist hochdosiertes Eisen, das intravenös verabreicht wird, eine wichtige Behandlungsoption. Zur Überprüfung der Behandlungseffekte und kardiovaskulärer Ereignisse führten kürzlich Wissenschaftler einen systematischen Review und eine Meta-Analyse durch.

Dabei stellten die Forschenden fest, dass hochdosiertes intravenöses Eisen im Vergleich zu niedrig dosiertem bessere Auswirkungen auf die Ferritin-, Transferrinsättigungs- und Hämoglobinwerte und die benötigte Dosis von Erythropoese stimulierenden Substanzen (ESA) haben.

Hoch und niedrig dosiertes Eisen im Vergleich

In ihrer Studie verglich die Arbeitsgruppe die Behandlung mit hochdosiertem und niedrig dosiertem Eisen, um herauszufinden, ob hochdosiertes intravenöses Eisen die hämatologischen Parameter stärker beeinflussen kann als niedrig dosiertes. Außerdem analysierten sie die kardiovaskulären Ereignisse für die hochdosierte Eisenbehandlung.

Letztendlich schlossen die Wissenschaftler sechs Studien mit insgesamt 2422 Patienten mit renaler Anämie unter Hämodialye in ihre Studie ein. Dabei konzentrierten sie sich auf die Ergebnisse von Hämoglobin, Transferrinsättigung, Ferritin, ESA-Dosis und kardio­vaskulären Ereignissen.

Die hochdosierte intravenöse Eisenzufuhr war mit einer höheren Anzahl von Ferritin, Transferrinsättigung und Hämoglobin assoziiert. Darüber hinaus war in der Gruppe mit hochdosiertem Eisen eine geringere ESA-Dosis notwendig, um den idealen Hämoglobinwert zu halten.

(jh)