Hartmannbund: Konkrete Schritte zur Reform der Notfallversorgung noch in diesem Jahr erwartet18. Mai 2018 Mit ersten Schritten Richtung Notfallversorgungs-Reform rechnet der Hartmannbund noch für dieses Jahr. Foto: © stockyimages – Fotolia.com Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, geht davon aus, dass die Bundesregierung noch in diesem Jahr konkrete Schritte zur Reformierung der Notfallversorgung einleitet. “Der Handlungsdruck ist groß und das für Anfang Juli erwartete Gutachten des Sachverständigenrates „Bedarfsgerechte Steuerung“ ist eine gute Grundlage für erforderliches politisches Handeln“, sagte Reinhardt. Er verwies in diesem Zusammenhang auch auf den von Hartmannbund-Delegierten eingebrachten und vom Deutschen Ärztetag verabschiedeten Antrag zur Einführung eines integrierten Konzeptes für die strukturierte Inanspruchnahme der Notfallstrukturen.* Reinhardt: „Integriert heißt für uns unter anderem, dass ambulante Strukturen der Notfallversorgung direkt der stationären Notfallambulanz an auszuwählenden geeigneten Krankenhausstandorten vorzuschalten sind und so vorab eine standardisierte Zuordnung der Patienten für den weiteren Behandlungsweg erfolgen kann“. Reinhardt unterstrich abschließend erneut die Notwendigkeit einer sektorenübergreifend einheitlich extrabudgetierten Finanzierung künftiger Notfallversorgungsstrukturen. Der Bayerische Facharztverband (BFAV) hat im Vorfeld der bayerischen Landtagswahlen (14. Oktober) eine Umfrage unter Niedergelassenen gestartet, um Politik und Öffentlichkeit ein Stimmungsbild der Ärzteschaft zu diversen politischen Vorhaben – so auch zur Reform der Notfallversorgung – zu vermitteln. Weitere Themen der BFAV-Umfrage sind der Ausbau der Terminservicestellen und die Ankündigung der Regierungskoalition, die Pflichtsprechstundenzeiten für Vertragsärzte um 25 Prozent. Die Umfrage endet am 31. Mai. *Siehe Beschlussprotokoll des 121. Deutschen Ärztetages, TOP Ia – 03 (S. 33 f) Quellen: Hartmannbund, BFAV, BÄK
Mehr erfahren zu: "Boehringer Ingelheim stoppt Investitionen in Deutschland" Boehringer Ingelheim stoppt Investitionen in Deutschland 900 Millionen Euro, die eigentlich für hiesige Standorte des Pharma-Konzerns Boehringer Ingelheim vorgesehen waren, werden nun in anderen Weltregionen investiert. Der Unternehmenschef wählt klare Worte.
Mehr erfahren zu: "KI: Neuer Trainingsansatz stärkt künstliche Sehsysteme" KI: Neuer Trainingsansatz stärkt künstliche Sehsysteme Künstliche Intelligenz (KI) wird immer größer, datenhungriger und rechenintensiver. Doch eine neue Studie der Universität Osnabrück zeigt: Für robustes Sehen ist größer nicht immer besser. Entscheidend kann vielmehr sein, wie […]
Mehr erfahren zu: "Chancen und Risiken von Routinedaten in der Medizin" Chancen und Risiken von Routinedaten in der Medizin Routinemäßig erhobene Gesundheitsdaten – „Routinely Collected Data“ (RCD) – sind zunehmend für die Forschung verfügbar. Aber wie lassen sich diese Routinedaten am besten nutzen? Ein neuer Leitfaden gibt umfassende Empfehlungen.