HDZ NRW jetzt Ausbildungsstätte „Sportkardiologie Stufe 3“3. August 2023 Anerkannte Sportkardiologie auf hohem Niveau: (V.l.) Volker Rudolph, Hendrik Bante, Klaus-Peter Mellwig, Regine Brinkmann und Karl-Otto Dubowy im HDZ NRW, Bad Oeynhausen. Foto: ©Miriam Görmann/HDZ NRW Die Sportkardiologie der Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie/Angiologie unter Leitung von Prof. Volker Rudolph am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, ist als eine von wenigen Einrichtungen deutschlandweit zur Ausbildungsstätte für die Zusatzqualifikation „Sportkardiologie der Stufe 3“ ernannt worden. „Über das in diesem Fachbereich höchste zu vergebene Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) freuen wir uns ganz besonders, weil es auch die jahrzehntelange sportkardiologische Expertise in der Krankenversorgung und Betreuung von Sportlern sämtlicher Leistungsklassen sowie in der Wissenschaft würdigt“, betont Rudolph. Einmal mehr belege es die breite und qualitativ hochwertige Ausrichtung am HDZ NRW. Den aufwendigen Qualifizierungsprozess haben die Oberärzte Dr. Klaus-Peter Mellwig (Leitung), Dr. Karl-Otto Dubowy, Dr. Hendrik Bante und Oberärztin Dr. Regine Brinkmann (stellv. Leitung) sorgfältig vorbereitet. Die hohen Anforderungen gemäß des Curriculums der DGK orientieren sich an den Empfehlungen der europäischen Fachgesellschaften (European Association of Cardiovascular Prevention and Rehabilitation, European Society of Cardiology). „Die positiven Aspekte sportlicher Betätigung für die Gesundheit sind hinlänglich bekannt“, erläutert Mellwig. „Sämtliche Leitlinien empfehlen dennoch, vor Beginn der sportlichen Aktivität eine fachliche Beratung einzuholen, um kardialen Ereignissen während des Sports vorbeugen zu können.“ Deshalb ist vor allem die frühzeitige Erkennung von Herzkreislauf- und Lungenerkrankungen ein elementarer Bestandteil der sportkardiologischen Tätigkeit am HDZ NRW. Weniger bekannt ist, dass ein regelmäßiges und strukturiertes Training ein unverzichtbarer Bestandteil in der Therapie von Herzerkrankungen ist. Das Curriculum für die Stufe 3 deckt auch diese Schwerpunkte der Prävention und Rehabilitation sowie das gesamte sportkardiologische Spektrum einschließlich der Beurteilung von Leistungssportlern ab. Dafür haben die HDZ-Experten umfassende Qualifizierungen in der kardiologischen Diagnostik, der personellen und medizintechnischen Ausstattung der Klinik sowie der qualifizierten Trainingsberatung von Herzpatienten, Freizeit- und Leistungssportlern nachgewiesen. „Essenziell in der Sportkardiologie ist die belegte Expertise und Fähigkeit, zwischen sportbedingten und pathologischen kardialen Veränderungen unterscheiden zu können,“ ergänzt Dubowy, der als Kinderarzt (Kardiologie, Pneumologie) auf die Untersuchung und Betreuung von gesunden wie chronisch kranken Kindern und Jugendlichen spezialisiert ist. Das Herz- und Diabeteszentrum NRW verfügt über langjährige Erfahrung in der Betreuung von Spitzen- und Breitensportlern. Mehrere Handball-Bundesliga-Teams aus der Region, aber auch viele Athleten anderer Sportarten vertrauen auf die Expertise der HDZ-Sportkardiologie. In der Region Ostwestfalen-Lippe profitieren zahlreiche Vereine vom Präventionsprogramm „Sport mit Herz“ und schicken ihre Sportler vorsorglich zum Herz-Kreislauf-Check nach empfohlenem europäischem Standard in das Bad Oeynhausener Klinikum. Überregional werden hier Kaderathleten des Landesportbundes jährlich untersucht. Das Bad Oeynhausener Herzzentrum bildet im Fachbereich Sportkardiologie aus und ist regelmäßiger Kongress- und Veranstaltungsort für wissenschaftliche Symposien zu den Themen „Herz und Leistungssport“.
Mehr erfahren zu: "US-Studie: Herz-Medikament könnte Reparatur und Regeneration von Nierengewebe fördern" Weiterlesen nach Anmeldung US-Studie: Herz-Medikament könnte Reparatur und Regeneration von Nierengewebe fördern Ein Medikament, das ursprünglich dazu dienen sollte, die Selbstheilung von Herzgewebe nach einem Herzinfarkt zu unterstützen, könnte auch die Reparatur und Regeneration von Nierengewebe fördern. Das berichten US-Forscher in einem […]
Mehr erfahren zu: "Chronische Nierenkrankheit: Frauen mit Präeklampsie haben erhöhtes Risiko" Weiterlesen nach Anmeldung Chronische Nierenkrankheit: Frauen mit Präeklampsie haben erhöhtes Risiko Frauen, die während der Schwangerschaft eine Präeklampsie entwickeln, haben ein höheres Risiko, im späteren Leben Bluthochdruck und eine chronische Nierenerkrankung zu bekommen. Das zeigt eine neue Studie der Universität Aarhus […]
Mehr erfahren zu: "Potenzial agentischer KI für das Gesundheitssystem" Potenzial agentischer KI für das Gesundheitssystem Das Gesundheitssystem steht – nicht nur durch den demografischen Wandel – vor Herausforderungen. Wie agentische KI künftig helfen kann, diese zu bewältigen zeigt eine Publikation der Leopoldina auf.