Hendrik Treede ist neuer Direktor der Klinik und Poliklinik für Herz- und Gefäßchirurgie in Mainz

Norbert Pfeiffer (links), Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, begrüßt Hendrik Treede als neuen Direktor der Klinik und Poliklinik für Herz- und Gefäßchirurgie. Foto: ©Peter Pulkowski

Prof. Hendrik Treede hat den Ruf auf die W3-Professur für Herzchirurgie in der Universitätsmedizin Mainz angenommen und ist seit dem 1. Februar Direktor der Klinik und Poliklinik für Herz- und Gefäßchirurgie. Der renommierte Herzchirurg wechselt vom Universitätsklinikum Bonn.

Die klinische Expertise des international anerkannten Chirurgen liegt insbesondere im Bereich der minimalinvasiven und rekonstruktiven Herzchirurgie. Als Wissenschaftler erforscht er schwerpunktmäßig die Entwicklung von Technologien zur Behandlung struktureller Herzerkrankungen. Der renommierte Herzchirurg wechselt vom Universitätsklinikum Bonn, wo er Direktor der Klinik und Poliklinik für Herzchirurgie war, wie die Universitätsmedizin Mainz bekannt gibt. Davor hatte der 51-Jährige die Leitung der Klinik und Poliklinik für Herzchirurgie am Mitteldeutschen Herzzentrum des Universitätsklinikums Halle (Saale) inne.

„Unser Ziel an der Universitätsmedizin Mainz ist die enge Verzahnung von Grundlagenforschung, patientenorientierter klinischer Forschung und klinischer Medizin. Dabei wollen wir Fächergrenzen immer mehr überwinden und verstärkt interdisziplinäre Strukturen etablieren. Dies gilt auch für die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei der die Universitätsmedizin Mainz eine Spitzenposition einnimmt. Diese wollen wir weiter ausbauen und stärken. Ich freue mich, dass wir dabei von nun an durch die herausragende Expertise von Prof. Treede unterstützt werden“, so der der Vorstandsvorsitzende und Medizinische Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Prof. Norbert Pfeiffer.

„Mit dem erfolgreichen Ruf von Treede auf die W-3 Professur für Herzchirurgie ist es uns gelungen, eine Persönlichkeit mit chirurgischer Exzellenz und besonderer Expertise in minimalinvasiver Chirurgie für die Universitätsmedizin Mainz zu gewinnen. Ihn zeichnen insbesondere seine außerordentliche Publikationsleistung, seine Leitungserfahrung sowie seine Bereitschaft aus, innovative und interdisziplinäre Lehrkonzepte zu entwickeln“, betont der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Prof. Ulrich Förstermann.

„Die Herz- und Gefäßchirurgie in Mainz neu zu strukturieren, ist eine große und gleichermaßen sehr interessante Aufgabe, der ich mich gerne stelle. Ich durfte in der Vergangenheit von vielen ausgezeichneten Kollegen lernen und dabei auch die Entstehung von neuen, erfolgreichen Strukturen begleiten und gestalten. So bin ich zu der festen Überzeugung gekommen, dass die Krankheit über die Art der Behandlung entscheidet und nicht die medizinische Fachrichtung des Arztes. Für die Behandlung von Herzerkrankungen möchte ich interdisziplinär das ganze Spektrum an Therapiemöglichkeiten nutzen – und zwar ganz auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt“, so der neue Direktor der Klinik und Poliklinik für Herz- und Gefäßchirurgie. Und ergänzt: „Das Herz ist ein faszinierendes Organ. Und ich weiß, dass es an der Universitätsmedizin Mainz viele ganz herausragende Menschen gibt, die diese Begeisterung mit mir teilen und sie auch an den medizinischen Nachwuchs weitergeben wollen. Darauf freue ich mich.“