Herzstiftung und DGPR verleihen Wissenschaftspreis der Kurt und Erika Palm-Stiftung28. Juni 2019 Dr. med. Manju Guha (DGPR), Dr. Sportwiss. Thomas Schmidt, M.Sc. Seryan Atasoy, PD Dr. med. Jelena Kornej, Dr. med. Moritz Biener, Prof.Dietrich Andresen (Deutsche Herzstiftung) Foto: Peter Ritter (DGPR) Auszeichnung für vier Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen Die Deutsche Herzstiftung hat gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (DGPR) zum zweiten Mal den Wissenschaftspreis der Kurt und Erika Palm-Stiftung vergeben. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert (1. Platz: 6000 Euro, 2. Platz: 3000 Euro, 3. Platz: 1000 Euro). Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der 46. DGPR-Jahrestagung in Berlin. Die Verleihung wurde durch Dr. Manju Guha, Präsidentin der DGPR und Prof. Dietrich Andresen, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung vorgenommen. Der erste Preis wurde geteilt. Diesen erhielten Dr. Sportwiss. Thomas Schmidt, Institut für Herz-Kreislauf-Forschung, Schüchtermann-Klinik Bad Rothenfelde, für seine Arbeit „Körperliche Leistungsfähigkeit und hämodynamische Veränderungen bei Patienten mit einem linksventrikulären Herzunterstützungssystem (LVAD)“ sowie M.Sc. Seryan Atasoy, Helmholtz Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), für ihre Arbeit „Association of hypertension cut-off values with 10-year cardiovascular-mortality and clinical consequences: a real-world perspective from the prospective MONICA/KORA study“. Den zweiten Preis erhielt PD Dr. med. Jelena Kornej, Herzzentrum an der Universität Leipzig, für ihre Arbeit „Differentiation of Atrial Fibrillation Progression Phenotypes using Troponin T“. Der dritte Preis ging an Dr. med. Moritz Biener, Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, Innere Medizin III, Universitätsklinikum Heidelberg, für seine Arbeit „Risk prediction in stable cardiovascular disease using a highsensitivity cardiac troponin T single biomarker strategy compared to the ESC-SCORE“. Guha kommentierte die Preisvergabe an Schmidt wie folgt: „Dieses Jury-Urteil freut mich besonders. Die LVAD- bzw. Kunstherz-Therapie als chirurgische Behandlungsoption der terminalen Herzinsuffizienz wird aufgrund des akuten Spendermangels weiter an Bedeutung gewinnen. Dr. Schmidt gehörte bereits einem Arbeitskreis unter Federführung der Schüchtermann-Klinik an, der 2016 ein Positionspapier der DGPR zu den Rehabilitationsstandards nach VAD-Implantation veröffentlicht hat. Bis dahin war über die Rehabilitation und Nachbetreuung dieser Patientengruppe noch relativ wenig bekannt.“ Anlässlich der Preisverleihung hob Andresen die Wichtigkeit der Herz-Kreislaufforschung hervor. „Die Herzforschung trägt nachhaltig zum Fortschritt in der Herzmedizin bei. Durch die Erforschung neuer Diagnose-, Therapie- und Nachsorgeverfahren hilft sie, die Lebensqualität und Therapiesicherheit von Herzpatienten aller Altersgruppen zu verbessern und trägt zur Senkung der Herz-Kreislauf-Sterblichkeit bei. Herzforschung nutzt damit uns allen.“ Der Wissenschaftspreis ist nach seinen Stiftern Kurt und Erika Palm benannt. Aufgrund eigener leidvoller Erfahrungen mit Herzerkrankungen entschied sich das Ehepaar, einen Preis zu stiften.
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