Hilfe zuhause für magersüchtige junge Mädchen16. Februar 2022 Eine Behandlung zuhause bietet das Team der LWL-Universitätsklinik Hamm und informiert über die Hometreatment-Studie “HoT” für Patientinnen mit einer Magersucht. (Bild: LWL) Die LWL-Universitätsklinik Hamm untersucht mit der Hometreatment-Studie “HoT” die Wirkung einer Therapie im privaten Umfeld für Patientinnen mit einer Magersucht. Die kinder- und jugendpsychiatrische LWL-Universitätsklinik Hamm, die zum Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gehört, behandelt magersüchtige Jugendliche schon seit vielen Jahren sowohl ambulant als auch stationär. Auch die angegliederten sechs Tageskliniken bieten eine wohnortnahe Behandlung an. Eine erste Studie am Uniklinikum in Aachen hat gezeigt, dass aber auch eine Behandlung zuhause, bei der die Therapeuten, Ärzte und andere Mitglieder des stationären Teams zu den Familien kommen, tolle Erfolge erzielen kann. So können die Patientinnen lernen, das Gelernte direkt im eigenen Umfeld umzusetzen. Mit ihrer Familie, ihren Freunden und an ihrer Schule. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist intensiver, weshalb viele Eltern sich sicherer fühlen, wenn sie ihr Kind betreuen. “Um zu kontrollieren, ob diese Art der Behandlung auch in Hamm erfolgreich sein kann, bieten wir das Hometreatment – die Behandlung zuhause – unter Studienbedingungen nun auch an unserer Klinik an”, sagt Prof. Tanja Legenbauer, die diese Forschungsstudie an der Hammer Fachklinik leitet. Weitere Informationen zum Ablauf der Forschungsstudie sowie Anmeldungen: Dr. Laura Mokros und Maren Terwege, E-Mail: [email protected] , Tel. 02381 893 8252, https://www.lwl-uk-hamm.de.
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