Holetschek zieht positive Bilanz zur bayerischen Präventions-Kampagne „Hand aufs Herz“

Staatsminister Klaus Holetschek (Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege)

Die Kampagne „Hand aufs Herz“ des bayerischen Gesundheitsministeriums zur Herzinfarktprävention ist auf großes Interesse gestoßen. Darauf hat Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek anlässlich des Weltherztages (29. September) hingewiesen.

Seit Start der Kampagne im März hätten die bayerischen Gesundheitsämter und Gesundheitsregionenplus rund 600 Aktionen zum Thema Herzgesundheit durchgeführt, wie Holetschek am Mittwoch in München bilanzierte. Mit Veranstaltungen und Newslettern hätten sich zahlreiche weitere Partner im Bündnis für Prävention engagiert. „Die Internetseite unserer Kampagne mit vielen Informationen zur Herzgesundheit wurde fast eine halbe Million Mal besucht“, so der Gesundheitsminister.

Die Kampagne „Hand aufs Herz – Aktiv gegen Herzinfarkt“ ist Teil des diesjährigen Schwerpunktthemas „Prävention von Herzinfarkten“ im Rahmen des Bayerischen Präventionsplans. Sie läuft noch bis Ende September. Ziel ist es, über die Risikofaktoren für einen Herzinfarkt aufzuklären und darüber, wie man diese vermeidet. Daneben werden die Bürgerinnen und Bürger informiert, an welchen Anzeichen ein Herzinfarkt zu erkennen ist – um im Ernstfall schnell und richtig reagieren zu können.

Mit der vom bayerischen Gesundheitsministerium geförderten und von der Deutschen Herzstiftung entwickelten HerzFit-App können Nutzerinnen und Nutzer zudem ganz einfach Gesundheitsdaten erfassen. Dazu zählen Blutdruck, Herzfrequenz, LDL-Cholesterin, Gewicht und Langzeitblutzucker, deren Verlauf sich durch eine tagesaktuelle Darstellung kontrollieren lässt. Mit dem integrierten Risikorechner kann außerdem das Herzalter bestimmt und darüber ermittelt werden, wie hoch das individuelle Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist.

Holetschek unterstrich die Bedeutung einer gesunden Lebensweise für die Herzgesundheit. Es bleibe ihm „im wahrsten Sinne des Wortes ein Herzensanliegen, die Vorsorge weiter zu stärken und das Thema Prävention im Blick der Öffentlichkeit zu halten.“