Hundehalsband zieht eine Warteliste von über 10.000 Personen an19. Mai 2026 Max Ahonen Bild: © Max Ahonen Ein gutes Beispiel wie Gründerzentren an Universitäten junge Studierende bei ihren Träumen unterstützen können, liefert die Universität Helsinki, Finnland. Dort hat ein Student der Chemie ein intelligentes Halsband entwickelt, das die Gesundheit von Hunden überwacht und ihre Aktivität, Körpertemperatur, Schlaf und Herzfrequenz verfolgt. Ein Studium an der Universität kann Türen zu Unternehmertum und Projekten öffnen, die unser tägliches Leben verändern können. Max Ahonen, Chemiestudent der Universität Helsinki, ist ein Beispiel dafür. Während seines Studiums entwickelte er ein intelligentes Halsband zur Überwachung der Hundegesundheit. „Stell es dir wie einen Oura-Ring für Hunde vor“ Das Halsband erfasst eine Reihe von Indikatoren, darunter Schlaf, Herzfrequenz, Temperatur, Stresslevel und Aktivität. Ergänzt wird es durch eine mobile App, die es ermöglicht, die Daten zu überwachen und zu analysieren. Ähnlich wie bei einer Smartwatch. „Die App gibt eine Warnung, wenn etwas nicht stimmt, zum Beispiel wenn sie einen besorgniserregenden Anstieg der Körpertemperatur des Hundes erkennt.“ Halsband gleichermaßen interessant für Besitzer und Tierärzte Das Halsband funktioniert über einen Mikrochip, der im Halsbereich des Hundes eingesetzt wird, ähnlich wie beim herkömmlichen Welpenchippen. Dieser Chip ist mit einem Sensor im Halsband verbunden, der kontinuierlich Daten an das Handy des Besitzers überträgt. Das Produkt ist darauf ausgelegt, sowohl Besitzern als auch Tierärzten Informationen über die Gesundheit von Hunden zu liefern und so das Tracking zu vereinfachen. Das ultimative Ziel ist es, die Lebensqualität der Hunde zu verbessern, indem schwerwiegendere Erkrankungen verhindert werden und sichergestellt wird, dass Hunde rechtzeitig und angemessen versorgt werden. „Haustierbesitzer könnten auch unerwartete Tierarztrechnungen vermeiden, die sich um Tausende von Euro belaufen“, spekuliert der Erfinder des Halsbandes. Hilfe vom Gründerzentrum der Universität Ahonen hegte schon seit einiger Zeit Träume vom Unternehmertum und wollte etwas völlig Neues entwickeln. Das Gründerzentrum der Universität Helsinki half ihm, seine Geschäftsidee zu verfeinern. Dies führte schließlich dazu, dass er ein Startup namens Dora Health gründete. Ahonen ist der Meinung, dass das Gründerzentrum ihm wertvolle Kontakte und effektive Arbeitsroutinen vermittelt hat. Die Gründungsberatungs- und Entrepreneurship-Dienste der Universität bieten leicht zugängliche Programme, Kurse und Dienstleistungen zur Unterstützung der Entwicklung, Einführung und des Wachstums von Geschäftsideen an. Die Dienstleistungen stehen allen Mitgliedern der Universitätsgemeinschaft offen, die sich für Unternehmertum interessieren. Das Halsband hat schnell das Interesse der Verbraucher geweckt. „Wir haben festgestellt, dass es eine Nachfrage nach einem solchen Produkt gibt, und jetzt stehen bereits über 10.000 Menschen auf der Warteliste, um es zu kaufen“, sagt Ahonen, sichtlich erfreut. Derzeit funktioniert das Halsband nur für Hunde, aber die Entwicklung läuft weiter. „Zukünftige Versionen könnten für andere Tiere geeignet sein, darunter Katzen und Pferde.“ 24.4.2026, Ella Lipiäinen
Mehr erfahren zu: "Tierschutzbund ruft zum Zeichen für bundesweite Kastrationspflicht auf" Tierschutzbund ruft zum Zeichen für bundesweite Kastrationspflicht auf Am heutigen Welttierschutztag kann jeder mit einer Minute Zeit ein Zeichen für Straßenkatzen setzen. Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Katzenleid“ ruft der Deutsche Tierschutzbund die Bevölkerung dazu auf, sich an […]
Mehr erfahren zu: "Was brauchen Tiere für ein gutes Leben? Tierärzte sind Fachleute für Fragen zum Tierwohl" Was brauchen Tiere für ein gutes Leben? Tierärzte sind Fachleute für Fragen zum Tierwohl Am Campus Weihenstephan der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) werden in diversen Forschungsprojekten neue Formen der Kälberaufzucht untersucht und Methoden zur Bewertung von Tierwohl entwickelt. Die Spezialisten für Tierwohl sind Tierärzte, ihre […]
Mehr erfahren zu: "Neue Kampagne soll Impfquoten bei Tieren steigern" Neue Kampagne soll Impfquoten bei Tieren steigern Mit Sprichwörtern und Wortspielen will Sachsen Tierhalter für Impfungen sensibilisieren. Was die neue Kampagne bewirken soll.