Anzeige Hydrogele: State of the Art der Wundbehandlung18. März 2019 Bereits in den 1960er Jahren konnte im Rahmen von Studien gezeigt werden, dass das Prinzip der ideal-feuchten Wundbehandlung die Heilung positiv beeinflusst. So führt ein feuchtes Milieu zu einer rascheren und physiologischeren Wundheilung, sodass dieses Prinzip bei allen Wunden zum Einsatz kommen sollte.1,2 Diesen Behandlungsansatz unterstützt auch eine aktuelle Expertenrunde3, darunter Professor Joachim Dissemond, Facharzt für Dermatologie und Venerologie: „Der größte Vorteil der feuchten Wundbehandlung ist, dass die Wunde schneller und unproblematischer, d.h. schmerzärmer heilen kann.“ Denn, so der Experte weiter, eine trockene Wunde würde sich zusammenziehen; ein Aspekt, der zu Schmerzen führen könne. Professor Wolfgang Vanscheidt, niedergelassener Dermatologe, verweist in diesem Zusammenhang außerdem auf eine unschöne Narbenbildung, zu der es seiner Erfahrung nach im Rahmen einer trockenen Wundbehandlung eher kommen könne. Dies alles scheint bei den Patienten allerdings noch nicht wirklich angekommen zu ein. So sind 9 von 10 Patienten davon überzeugt, dass Wunden an der Luft trocknen sollten.4 Das bestätigt auch der niedergelassene Allgemeinmediziner Dr. Christian Münter: „Leider werden akute Wunden von Patienten und Ärzten in Deutschland immer noch am liebsten abgedeckt und trocken versorgt.“3 Diese Fehleinschätzung gewinnt umso mehr an Bedeutung, wenn man weiß, dass eine inkorrekte Wundbehandlung das Infektions- und Chronifizierungsrisiko erhöhen kann. Gerade bei Patienten mit Vorerkrankungen, dazu gehören etwa Diabetiker, ist das ein Aspekt, der bereits bei Bagatellverletzungen zu erheblichen Problemen führen kann. „Hier sollte die Wunde ganz schnell feucht versorgt werden. Hat sich die Verletzung infiziert, dann am besten mit einem Präparat, das eine antibakterielle Komponente* enthält“, ergänzt Vanscheidt.3 Die Empfehlung der Experten: Hydrogele Ideale Voraussetzung für die Wundbehandlung sehen die Experten in der Anwendung von Wundheilgelen auf Hydrogel-Basis. Dazu gehört bei kleinen, infizierten Wunden etwa das Tyrosur® Wundheilgel*, das auf einer atmungsaktiven Hydrogel-Grundlage basiert – es spendet der Wunde intensive Feuchtigkeit und unterstützt gleichzeitig den Abfluss von Wundsekret. Ein weiterer Vorteil: Dank der Galenik ist der Gasaustausch zwischen Wunde und Umgebung sichergestellt – das ermöglicht es, das Wundheilgel in allen drei Phasen der Wundheilung einzusetzen. Die farblose Beschaffenheit des Gels ermöglicht es Patienten hierbei, den Fortschritt des Wundheilungsprozesses stets zu beobachten. Der Wirkstoff Tyrothricin bekämpft gezielt und effektiv die Keime in der Wunde und fördert die Wundheilung.* Aufgrund der spezifischen Wirkung von Tyrothricin werden gesunde Hautzellen dabei geschont, weshalb das Präparat sehr hautverträglich ist und bei allen Altersklassen – vom Säugling bis zum Senior – eingesetzt werden kann. Alle ausführlichen Erkenntnisse der Expertendiskussion können Sie sich hier herunterladen.5 Die Vorteile des feuchten Wundmilieus auf einen Blick1: Verhinderung der Schorfbildung Raschere Reepithelialisierung der Wunde Stimulierung der Kollagensynthese Beschleunigung der Wundkontraktion Verringerung des nekrotischen Gewebes Unterstützung der Wiederherstellung der Hautbarriere Durch diese Vorgänge kann der Wundheilungsprozess um bis zu 40 % beschleunigt werden und es kommt zu einer physiologischeren Narbenbildung.1 * Zur lindernden Behandlung von kleinflächigen, oberflächlichen, wenig nässenden Wunden mit bakterieller Superinfektion mit Tyrothricin-empfindlichen Erregern, wie z. B. Riss-, Kratz- und Schürfwunden. Quellen 1 Ferreira Alves JV et. Al Guidelines for the treatment of acute minor skin wounds. A consensus by leading European experts. MIMS Dermatology June 2009. 2 Winter GD. Nature 1962; 193: 293-294. 3 Inter Medical Report, Medical Tribune; Nr. 49, 07.12.2018. 4 Repräsentative Konsumentenbefragung zum Thema Wundbehandlung; n = 1.000; durchgeführt von Bonsai GmbH im Auftrag von Engelhard Arzneimittel GmbH & Co. KG, Mai 2015. 5 Mit freundlicher Genehmigung von Medical Tribune. Pflichttext Tyrosur® Wundheilgel. Wirkstoff: Tyrothricin. Zusammensetzung: 100 g Gel enthalten 0,1 g Tyrothricin. Sonstige Bestandteile: Cetylpyridiniumchlorid 1 H2O, Propylenglykol, Ethanol 96%, Carbomer (40 000 – 60 000 mPa·s), Trometamol, gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Zur lindernden Behandlung von kleinflächigen, oberflächlichen, wenig nässenden Wunden mit bakterieller Superinfektion mit Tyrothricin-empfindlichen Erregern wie z.B. Riss-, Kratz-, Schürfwunden. Gegenanzeigen: Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe. Nicht zur Anwendung auf der Nasenschleimhaut. Nebenwirkungen: Sehr selten kann es zu Überempfindlichkeitserscheinungen, wie z.B. Brennen auf der Haut, kommen. Warnhinweis: Enthält Propylenglycol! Stand: März 2017. Engelhard Arzneimittel GmbH & Co. KG, 61138 Niederdorfelden.
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