Jubiläum: 40 Jahre Herzchirurgie am Robert Bosch Krankenhaus in Stuttgart

Bartosz Rylski, Chefarzt der Herz- und Gefäßchirurgie am Robert Bosch Krankenhaus. (Foto: ©RBK/Christoph Schmidt)

Am 25. November feierte das Robert Bosch Krankenhaus (RBK) mit einem Festakt das 40-jährige Bestehen seiner Herzchirurgie.

Im Oktober 1984 fand die erste Herzoperation im RBK statt. Mit der Ernennung von Prof. Bartosz Rylski zum Chefarzt der Abteilung für Herz- und Gefäßchirurgie in diesem Jahr sei ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung der Herzgesundheit am RBK getan, heißt es von Klinik. Der Experte für rekonstruktive Klappenchirurgie, Bypasschirurgie und komplexe Aortenoperationen bringe seine internationale Erfahrung und wissenschaftliche Expertise ein, um die Abteilung als Vorreiter in der Herzchirurgie zu stärken.

„Unser Ziel ist es, unseren Patientinnen und Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten. Dazu gehören exzellente, innovative Operationstechniken“, sagt Rylski. „Durch die enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit können wir die Patientinnen und Patienten ganzheitlich und auf höchstem Niveau behandeln“, betont der Mediziner.

Anlässlich des Jubiläums hebt Prof. Mark Dominik Alscher, Medizinischer Geschäftsführer des RBK, hervor: „Die Fortschritte in der Herzchirurgie kommen vor allem unseren Patientinnen und Patienten zugute. Die Möglichkeit, mit modernsten Verfahren minimalinvasiv zu operieren, bedeutet für viele Betroffene weniger Schmerzen, schnellere Genesung und eine verbesserte Lebensqualität. Diese Erfolge verdanken wir dem unermüdlichen Einsatz unseres Teams.“

Die Klinik betont, dass sie in Stuttgart das einzige Krankenhaus sei, in dem die Herz- und Gefäßchirurgie in einer Abteilung vereint seien. „Daraus ergeben sich Vorteile für die Patienten, denn sie müssen nicht mehrere Ärzte für die Diagnostik und Behandlung aufsuchen“, erklärt das RBK. Mehr als 2000 Eingriffe im Jahr würden alleine die Ärztinnen und Ärzte der Herz- und Gefäßchirurgie durchführen, zirka 70 Prozent davon minimalinvasiv.