KfH: Vorstandsvorsitzender sieht gute Perspektiven für den Weiterentwicklung des nephrologischen Gesamtversorgers

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Auf der 57. ordentliche Mitgliederversammlung des KfH in diesem Jahr stand satzungsgemäß die Neuwahl des Präsidiums für die Wahlperiode 2026 bis 2031 auf der Tagesordnung.

„Für das Geschäftsjahr 2025 konnten wir erneut ein solides Ergebnis mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 4,9 Mio. Euro vorlegen“, betonte KfH-Vorstandsvorsitzender Prof. Christian Höftberger in seiner Rede auf der KfH-Mitgliederversammlung.

Auf diesem beachtlichen Ergebnis dürfe sich aber nicht ausgeruht werden, sondern auch zukünftig müssten alle Chancen zum Ausbau des bundesweiten KfH-Netzwerks genutzt werden, um Patientinnen und Patienten weiterhin gut zu versorgen. Für den Vorstandsvorsitzenden gehörten zu diesem Transformationsprozess ein moderates Wachstum, neue Kooperationen im Gesundheitswesen, kontinuierliche Prozessverbesserungen, schlanke Strukturen sowie eine stärkere Positionierung und Profilierung.

„Wir werden die nephrologische Gesamtversorgung für unsere Patientinnen und Patienten bundesweit weiterentwickeln und ausbauen“, betonte Höftberger. Patientenorientierte Ziele und Aufgaben wie „Nierenschutz vor Nierenersatz“, die Förderung der Nierentransplantation und das Werben für die Heimdialyse stünden dabei im Mittelpunkt.      

Neues Präsidium für 2026 bis 2031 gewählt

Auf der KfH-Mitgliederversammlung wählten die Mitglieder satzungsgemäß das neue Präsidium für die kommenden fünf Jahre. Neuer Präsidiumsvorsitzender ist Prof. Harald Schmitz (Vorstandsvorsitzender der SozialBank AG, Köln). Stellvertretende Vorsitzende ist Prof. Miriam Christine Banas (Geschäftsführende Oberärztin der Abteilung für Nephrologie des Universitäts-klinikums Regensburg).

Weitere Mitglieder sind: Prof. Josef Hecken (neu im KfH-Präsidium vertreten, Unparteiischer Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesaus-schusses, G-BA, Berlin), Prof. Peter Friedrich Hoyer (ebenfalls neu im KfH-Präsidium, ehem. Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin und Direktor der Klinik für Pädiatrische Nephrologie am Universitätsklinikum Essen), Prof. Thomas H. Ittel (Ehem. Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Aachen), Prof. Andreas Kribben (ebenfalls neu in das KfH-Präsidium gewählt, ehem. Direktor der Klinik für Nephrologie, Universitätsmedizin Essen und ehem. Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN)), Kay Neumann (Rechtsanwalt/Bankkaufmann/Partner, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, Köln).

Jahresbericht 2025 erschienen

Der Jahresbericht steht unter dem Motto „Perspektiven“ und dokumentiert die Erfolge, Herausforderungen und konkreten Maßnahmen im Rahmen der nephrologischen Gesamtversorgung und gesellschaftlichen Verantwortung des KfH im Jahr 2025. Darüber hinaus gibt die Publikation Informationen zu Aktivitäten und Entwicklungen des gemeinnützigen Vereins, ergänzt um Zahlen, Daten und Fakten.

Im Jahr 2025 wurden 77.604 Sprechstundepatienten (im IV. Quartal) und 17.372 Dialysepatienten in einem KfH-Zentrum behandelt. Unter dem Dach des nephrologischen Gesamtversorgers gibt es bundesweit 156 KfH-Nierenzentren, 17 KfH-Nierenzentren für Kinder und Jugendliche und 23 Medizinischen Versorgungszentren. 5841 Menschen waren 2025 im KfH beschäftigt, darunter mehrheitlich Ärzte sowie Pflege- und Assistenzpersonal.