Kliniken kooperieren für ein gemeinsames pädiatrisches Zentrum9. September 2019 Blick auf das Universitätsklinikum Halle (Saale) (Foto: Quelle: UKH/Fotostelle) Das Universitätsklinikum Halle (Saale) und das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara vereinbaren eine Kooperation auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendmedizin. Für das südliche Sachsen-Anhalt wollen das Universitätsklinikum Halle (Saale) (UKH) und das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara (EKBK) ihre Expertisen und Behandlungsmöglichkeiten im Bereich der Kinder- und Jugendmedizin in einem gemeinsamen „Pädiatrischen Zentrum Südliches Sachsen-Anhalt“ bündeln. Beide Einrichtungen behalten unter dem Dach des Pädiatrischen Zentrums jedoch ihre Eigenständigkeit. „Die Vereinbarung zwischen den beiden Kliniken ist ein Meilenstein in Bezug auf die Weiterentwicklung der Pädiatrischen Versorgung in Halle und Umgebung“, erklärte der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums, Prof. Thomas Moesta. Die Versorgung findet weiterhin an beiden Standorten statt, jedoch gibt es in einzelnen Bereichen eine Spezialisierung, ebenso ist in bestimmten Fachbereichen eine gemeinsame fachliche Leitung vorgesehen. Thomas Wüstner, Geschäftsführer des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara, betont die Chancen, die mit der Kooperation einhergehen: „Die Kräfte in Spezialgebieten wie diesen zu bündeln, hat erhebliche Vorteile für die Patientenversorgung im südlichen Sachsen-Anhalt. Zudem bietet das neue Zentrum beste Arbeitsbedingungen für Fachkräfte und Kompetenz in der höchsten medizinischen Versorgungsstufe.” Kinderonkologie, -kardiologie und -endokrinologie sollen künftig nur noch im Universitätsklinikum angeboten werden. Ausschließlich am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara findet die Versorgung im Bereich Nephrologie statt. Andere Fachgebiete bieten die beiden Kliniken gemeinsam an. Im Bereich Neonatologie und Kinderchirurgie ist jeweils ein gemeinsamer Chefarzt vorgesehen, der in beiden Kliniken diese Fachbereiche in einer Brückenfunktion leitet. Das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara stellt dabei den Leiter Neonatologie, das Universitätsklinikum den Zentrumsleiter für Kinderchirurgie. Die Versorgung brandverletzter Kinder findet künftig ausschließlich am Universitätsklinikum statt. Dafür stehen am UKH sechs Betten zur Verfügung. Die Kapazitäten decken damit den Bedarf in der Region ab. „Das Zusammenwirken beider Kliniken garantiert, dass die Patientinnen und Patienten bestmöglich und im Sinne einer evidenzbasierten, qualitätsorientierten Diagnostik und Therapie behandelt werden“, unterstrich Prof. Michael Gekle, Dekan der Medizinischen Fakultät, die Notwendigkeit der Vereinbarung. „Mit der Neugründung der Klinik für Neonatologie und Kinderintensivmedizin stellt sich das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara als größte Geburtsklinik in Sachsen-Anhalt neuen Herausforderungen. Wir möchten die erfolgreiche Arbeit des Fachbereichs fortsetzen, jedoch vor allem eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Halle. Ich bin froh und motiviert, bei dieser Aufgabe mitzuarbeiten.”
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