Kompetenznetz Vorhofflimmern mit neuer Geschäftsführung2. Oktober 2019 Dr. Doreen Haase, AFNET Geschäftsführerin seit dem 01.10.2019. Foto: AFNET Das Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V. (AFNET) hat eine neue Geschäftsführerin: Seit dem 01.10.2019 leitet Dr. Doreen Haase in Münster die Geschäftsstelle des interdisziplinären Forschungsnetzwerks, in dem Wissenschaftler und Ärzte aus Kliniken und Praxen deutschlandweit zusammenarbeiten. Ziel des AFNET ist es, die Behandlung und Versorgung von Patienten mit Herzrhythmusstörungen durch unabhängige Forschung zu verbessern. Dazu führt es nicht-kommerzielle klinische Studien und Register auf nationaler und internationaler Ebene durch. Die Neubesetzung war notwendig, nachdem der langjährige Geschäftsführer Dr. Thomas Weiss in diesem Sommer in den Ruhestand gegangen war. Die neue Geschäftsführerin hat langjährige Erfahrung mit internationalen klinischen Studien. Sie schloss ihr Studium an der Universität Würzburg mit einem Master in Biomedizin ab und wechselte dann für ihre Doktorarbeit in Immunologie an die Charité in Berlin. Anschließend ging sie als Post-Doc für sechs Jahre an das Singapore Immunology Network (SIgN, A*STAR), Singapur, wo sie klinische Studien im Bereich Tumorimmunologie entwickelte und durchführte. Seit 2016 ist Haase Projektmanagerin im AFNET. Dort hat sie bis zur Übernahme der Geschäftsführung klinische Studien und Forschungsprojekte zur besseren Versorgung von Patienten mit Herzrhythmusstörungen betreut. Aktuelle Studien im AFNET zielen unter anderem darauf ab, die gerinnungshemmende Therapie bei speziellen Patientengruppen mit Herzrhythmusstörungen zu optimieren. So untersucht zum Beispiel NOAH – AFNET 6 die Antikoagulation bei atrialen Hochfrequenzepisoden (NCT02618577) und AXADIA – AFNET 8 die Antikoagulation bei Patienten mit chronischem Nierenversagen und Vorhofflimmern (NCT02933697). Der Nutzen der rhythmuserhaltenden Therapie wird in der EAST – AFNET 4 Studie geprüft (NCT01288352). In anderen AFNET Projekten – wie zurzeit beispielsweise in der Ulmer Herzrhythmuswoche und dem anlaufenden, EU-geförderten AFFECT-EU Projekt – geht es darum, die Früherkennung von Vorhofflimmern und die Prävention von Folgekrankheiten zu verbessern.
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