Krebsmedizin zukunftsweisend gestalten: Deutscher Krebskongress 202613. November 2025 Bild: ©Viks_jin – stock,adobe.com Auf dem Deutschen Krebskongress (DKK) diskutieren vom 18. bis 21. Februar 2026 im CityCube Berlin Fachleute aus Wissenschaft, Medizin, Pflege, Gesundheitswesen, Politik und Vertreter der Selbsthilfe über die Krebsmedizin von morgen. Der Gesundheitssektor kämpft seit Jahren mit Fachkräftemangel und begrenzten finanziellen Ressourcen. Zeitgleich erkranken in Deutschland jährlich rund 500.000 Menschen an Krebs – Tendenz steigend. Die Therapien werden immer spezialisierter, die Patientengruppen vielfältiger, was einen besonderen Versorgungsaufwand mit sich bringt. Rund 10.000 Teilnehmende erwartet Wie muss sich die Krebsmedizin aufstellen, um diesen Herausforderungen zu begegnen? Darüber diskutieren auf dem Deutschen Krebskongress (DKK) vom 18. bis 21. Februar 2026 im CityCube Berlin Fachleute aus Wissenschaft, Medizin, Pflege, Gesundheitswesen, Politik und Vertretern der Selbsthilfe. Der DKK ist mit rund 10.000 Teilnehmenden der größte Krebskongress im deutschsprachigen Raum. 2026 findet er unter dem Motto „zusammen – gezielt – zukunftsfähig“ statt. „Auf dem DKK bringen wir alle an der Krebsmedizin Beteiligten zusammen und diskutieren die Zukunft der Onkologie“, unterstreicht Prof. Anke Reinacher-Schick, Kongresspräsidentin und Direktorin der Klinik für Hämatologie und Onkologie mit Palliativmedizin im St. Josef-Hospital, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum. Kongressmotto „zusammen – gezielt – zukunftsfähig“ „Das Kongressmotto ‚zusammen – gezielt – zukunftsfähig‛ zeigt drei große Herausforderungen der modernen Krebsmedizin auf“, führt die Kongresspräsidentin aus. „Erstens: Wir benötigen für die optimale Behandlung den interprofessionellen Austausch und den verstärkten Dialog mit Krebsbetroffenen. Dies kann nur gemeinsam geschehen. Zweitens: Durch den klugen Einsatz von KI, personalisierter Medizin und der engeren Verknüpfung von Forschung und Versorgung können wir Betroffene noch zielgenauer behandeln. Und Drittens: Um die Onkologie und die Versorgung von Krebserkrankten zukunftsfest zu gestalten, müssen wir mehr junge Talente für die Krebsmedizin begeistern. Auf dem Kongress wird die ganze Breite der Onkologie erlebbar: über alle Fachrichtungen hinweg, von neuen Forschungsansätzen bis hin zu praxisnahen Versorgungskonzepten.“ Übergreifende Fragestellungen ebenfalls auf der Tagesordnung Neben Neuerungen in der Forschung, Diagnostik, Therapie und Pflege stehen auch übergreifende Fragestellungen auf der Tagesordnung, etwa zu modernen Versorgungsstrukturen und gesundheitspolitischen Reformen. Die Teilnehmenden sprechen in den rund 300 Sitzungen auch über Chancen der Prävention, Möglichkeiten und Grenzen von KI und maschinellem Lernen, Präzisionsmedizin, geschlechtersensible Onkologie, ethische Fragestellungen und Global Oncology. Für junge Talente in der Onkologie gibt es, neben der Möglichkeit ein Stipendium zu erhalten, spezielle Programmpunkte, wie etwa eine „Meet-the-Expert-Wissensrunde“, Speeddatings mit onkologischen Arbeitsgemeinschaften, Fortbildungssitzungen, einen Science Slam sowie eine Fotoausstellung. Interessierte können sich hier für den DKK 2026 registrieren: https://www.deutscher-krebskongress.de/teilnahme/ticketpreise-registrierung Der DKK findet alle zwei Jahre in Berlin statt, wird von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Stiftung Deutsche Krebshilfe organisiert und ist stark interdisziplinär ausgerichtet. 125 Jahre Deutsche Krebsgesellschaft Die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. (DKG) – eine Nachfolgeorganisation des 1900 gegründeten „Comité für Krebssammelforschung“ – ist die größte wissenschaftlich-onkologische Fachgesellschaft im deutschsprachigen Raum. Die rund 8300 Einzelmitglieder in 25 Arbeitsgemeinschaften, die 16 Landeskrebsgesellschaften und 33 Fördermitglieder sind in der Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen tätig. Die DKG engagiert sich für eine Krebsversorgung auf Basis von evidenzbasierter Medizin, Interdisziplinarität und konsequenten Qualitätsstandards, ist Mitinitiatorin des Nationalen Krebsplans und Partnerin der „Nationalen Dekade gegen Krebs“. Stiftung Deutsche Krebshilfe Die Deutsche Krebshilfe wurde am 25. September 1974 von Dr. Mildred Scheel gegründet. Ziel der gemeinnützigen Organisation ist es, Krebserkrankungen in all ihren Erscheinungsformen zu bekämpfen. Unter dem Motto „Helfen. Forschen. Informieren.“ fördert die Stiftung Deutsche Krebshilfe Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung, einschließlich der Krebs-Selbsthilfe. Ihre Aufgaben erstrecken sich darüber hinaus auf forschungs- und gesundheitspolitische Aktivitäten. Sie ist ebenfalls Mitinitiatorin des Nationalen Krebsplans sowie Partner der „Nationalen Dekade gegen Krebs“. Die Deutsche Krebshilfe ist nach eigenen Angaben der größte private Geldgeber auf dem Gebiet der Krebsbekämpfung – unter anderem der Krebsforschung – in Deutschland. Sie finanziert ihre gesamten Aktivitäten ausschließlich aus Spenden und freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung.
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