Laborjournal-Ranking: Prof. Bernd Giebel auf Platz 4 der meistzitierten Zellbiologen25. Juni 2025 Prof. Bernd Giebel. Quelle: Engel-Albustin. Copyright: UDE/UK Essen Prof. Bernd Giebel vom Institut für Transfusionsmedizin der Universität Duisburg-Essen/Universitätsmedizin Essen zählt laut dem aktuellen Laborjournal-Ranking 2025 zu den meistzitierten Zellbiologen im deutschsprachigen Raum. Giebels Forschung konzentriert sich auf extrazelluläre Vesikel (EVs), insbesondere deren therapeutische Anwendung und diagnostische Potenziale. Mit 93 berücksichtigten Papern und 13.489 Zitierungen liegt der EV-Forscher auf Platz 4. Für die Rangliste wurden wissenschaftlicher Publikationen im Zeitraum von 2014 bis 2023 von Forschenden mit Affiliation in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgewertet. Extrazelluläre Vesikel im Fokus Giebel gehört zu den Pionieren auf dem Gebiet der EV-Forschung und war unter anderem maßgeblich an der weltweit ersten dokumentierten Behandlung eines Patienten mit Graft-versus-Host-Erkrankung (GvHD) durch MSC-abgeleitete Vesikel beteiligt – ein bedeutender Meilenstein, der internationale Beachtung fand. Giebel hat schon 2009 auf das damals noch junge Forschungsfeld der EVs gesetzt, heute erlebt es einen echten Boom. Die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen und das Universitätsklinikum Essen bieten mit ihrer engen Verbindung von Grundlagenforschung und klinischer Anwendung ein ideales Umfeld für innovative Zellforschung. Die Ausrichtung des nächsten Treffens der Deutschen Gesellschaft für Extrazelluläre Vesikel (GSEV – German Society for Extracellular Vesicles) am 25. und 26. September 2025 in Essen sei ein weiterer Ausdruck der zentralen Rolle, die der Standort inzwischen in diesem Forschungsfeld spielt, heißt es in der Pressemitteilung des Universitätsklinikums Essen.
Mehr erfahren zu: "Zi-Studie: Zahl der MVZ deutlich gewachsen – Kliniken betreiben die meisten Standorte" Zi-Studie: Zahl der MVZ deutlich gewachsen – Kliniken betreiben die meisten Standorte Die Zahl der MVZ-Betriebsstätten ist zwischen 2017 und 2020 um 35 Prozent gestiegen und die Trägerarten unterscheiden sich je nach Region deutlich. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Analyse.
Mehr erfahren zu: "Hantaviren: Wissenschaftler entschlüsseln, wie tödliche Andes-Variante an menschliche Zellen andockt" Hantaviren: Wissenschaftler entschlüsseln, wie tödliche Andes-Variante an menschliche Zellen andockt Eine Entdeckung von Wissenschaftlern aus den USA und Frankreich könnte bei der Entwicklung von Therapie gegen das Andes-Virus und andere Hantaviren helfen.
Mehr erfahren zu: "Serielle ctDNA-Analyse identifiziert NMIBC-Patienten mit besonders hohem Risiko" Serielle ctDNA-Analyse identifiziert NMIBC-Patienten mit besonders hohem Risiko Unter Patienten mit nicht muskelinvasivem Hochrisiko-Blasenkarzinom (HR-NMIBC) lässt sich mittels einer Längsschnittanalyse zirkulierender Tumor-DNA (ctDNA) eine Subgruppe identifizieren, die ein besonders hohes Risiko für klinisches und pathologisches Upstaging sowie für […]