Lauterbach besucht Uniklinik Köln: Krankenhausreform werde den Standort stärken22. Oktober 2024 Prof. Karl Lauterbach (links), Bundesminister für Gesundheit, und Prof. Edgar Schömig, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor der Uniklinik Köln. Fotos (2): Raphael Irmer Der Bundesminister für Gesundheit, Univ.-Prof. Karl Lauterbach (MdB), hat das Universitätsklinikum Köln besucht. Zentrales Thema beim Gespräch mit dem Vorstand war die Krankenhausreform und ihre Bedeutung für den Standort Köln. „Wir haben im Umfeld zum Teil viele Krankenhäuser, die Leistungsgruppen erbringen mit geringer Fallzahl, wo für hochspezialisierte Eingriffe vielleicht es besser wäre, wenn diese Eingriffe zentralisiert durchgeführt würden – vielleicht auch hier an der Uniklinik Köln“, erklärte Lauterbach bei seinem Besuch am 22. Oktober. Daher werde die Krankenhausreform den Unikliniken allgemein, aber dem Standort Köln in besonderer Weise, helfen, betonte der Bundesgesundheitsminister. Zuschläge für kleine Krankenhäuser Bei dem gemeinsamen Pressestatement mit Univ.-Prof. Edgar Schömig, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor der Uniklinik Köln, sprach Lauterbach auch über die Bedeutung der Krankenhausreform für die restlichen Krankenhäuser in Köln: Die kleinen Krankenhäuser, die benötigt werden für die Basisversorgung, bekämen in Zukunft die Zuschläge, da sie mit dem jetzigen Fallpauschalen zum Teil nicht gut leben könnten, so Lauterbach. Diese Zuschläge, mit denen die Defizite abgedeckt werden sollen, beträfen die Fachbereiche Kinderheilkunde, Geburtshilfe, Unfallversorgung, Intensivmedizin und Schlaganfallversorgung, erklärte er weiter. Wenn komplexe medizinische Fälle von kleinen Krankenhäusern an größere Kliniken abgegeben werden, aber die Basisversorgung an den kleinen Krankenhäusern besser und auskömmlicher bezahlt würde, dann hätten viele der kleinen Krankenhäuser eine bessere Zukunft als jetzt, so Lauterbach weiter. Sektorübergreifende Versorgungseinrichtungen „Es gehört zur Wahrheit hinzu, dass wir auch eine Überversorgung haben. Wir werden wahrscheinlich einige der Häuser umwandeln müssen. Das können dann zum Beispiel sektorübergreifende Versorgungseinrichtungen sein“, sagte der Gesundheitsminister abschließend. Ein Video zum Beitrag gibt es auf unserem LinkedIn-Profil. Text: Raphael Irmer Das könnte Sie auch interessieren: Bundestag beschließt Klinikreform – Folgt der Vermittlungsausschuss? Klinikreform: NRW-Gesundheitsminister Laumann setzt auf Vermittlungsverfahren
Mehr erfahren zu: "GLP-1-Rezeptoragonisten bei Typ-2-Diabetes mit erhöhtem Risiko für Haarausfall assoziiert" GLP-1-Rezeptoragonisten bei Typ-2-Diabetes mit erhöhtem Risiko für Haarausfall assoziiert Der Einsatz von GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1-RA) ist bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes mit einem erhöhten Risiko für Haarausfall (Alopezie) verbunden. Das absolute Risiko sei laut Forschenden zwar gering, dennoch könnte die Kenntnis […]
Mehr erfahren zu: "COVID-19-Booster-Impfung: Keine Beeinflussung durch orale Kontrazeptiva" COVID-19-Booster-Impfung: Keine Beeinflussung durch orale Kontrazeptiva Ob orale Kontrazeptiva die Wirksamkeit von Impfungen beeinflussen, wird seit einigen Jahren diskutiert. Eine aktuelle deutsche Studie liefert neue Daten: In einer großen Kohorte von Beschäftigten im Gesundheitswesen zeigte sich […]
Mehr erfahren zu: "Positive Ergebnisse beim Einsatz perinataler Stammzellen aus Nabelschnur und Plazenta" Weiterlesen nach Anmeldung Positive Ergebnisse beim Einsatz perinataler Stammzellen aus Nabelschnur und Plazenta Aktuelle klinische Studien liefern neue Hinweise auf das Potenzial perinataler Stammzellen aus Nabelschnur und Plazenta. Insbesondere mesenchymale Stammzellen (MSC) zeigen in frühen klinischen Studien erste Hinweise auf Sicherheit und mögliche […]