Leukämieforschung: Welche Rolle spielen Botenstoffe?14. August 2023 Foto: ©Khunatorn – stock.adobe.com Die bisherige Behandlung der Akuten myeloischen Leukämie (AML) bei Kindern zielt in erster Linie auf die Zerstörung der Leukämiezellen ab. Es zeigt sich jedoch zunehmend, dass auch das Knochenmarkgewebe und die Mikroumgebung, in der sich die Leukämiezellen vermehren, eine wichtige Rolle spielen. Die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung fördert deshalb ein Forschungsprojekt an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen in der Arbeitsgruppe von PD Dr. Basant Kumar Thakur (Klinik für Kinderheilkunde III am Universitätsklinikum Essen) mit 180.000 € über einen Zeitraum von 2 Jahren.Mikrovesikel und Exosomen rufen Veränderung im Knochenmarkgewebe hervor, indem sie Botenstoffe wie Proteine und genetisches Material Veränderungen im Knochenmarkgewebe hervorrufen. „In unserem Projekt wollen wir aufklären, welche Rolle die Exosomen bei der AML spielen und ihre Bedeutung bei der Entstehung von Leukämie verstehen“, sagt Thakur. „Ein besseres Detailverständnis dieser Mechanismen wird uns dabei helfen, die Entstehung von Therapieresistenz zu verstehen und neue Behandlungsmöglichkeiten für pädiatrische Leukämien zu entwickeln.“
Mehr erfahren zu: "PROMETHEUS will Diagnostik und Therapie von Prostatakrebs neu aufstellen" PROMETHEUS will Diagnostik und Therapie von Prostatakrebs neu aufstellen Das EU-finanzierte Projekt PROMETHEUS bringt Krebsexperten, Kliniker und Datenwissenschaftler zusammen, um die Diagnostik und Therapie von Prostatakrebs grundlegend zu verbessern. Die Forscher nutzen künstliche Intelligenz (KI) und Big Data, um […]
Mehr erfahren zu: "Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz der Kassen bleibt stabil bei 2,9 Prozent" Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz der Kassen bleibt stabil bei 2,9 Prozent Der GKV-Schätzerkreis hat seine Prognosen für die finanziellen Rahmenbedingungen für 2027 abgegeben. Der Bundesgesundheitsminister wertet es als Erfolg des GKV-Spargesetzes, die KBV übt daran weiter Kritik.
Mehr erfahren zu: "Verbesserte Risikoklassifikation beim Neuroblastom" Verbesserte Risikoklassifikation beim Neuroblastom Die molekulare Klassifizierung von Neuroblastomen anhand von Telomererhaltungsmechanismen kann die bisherige Risikoklassifikation von Kindern mit Neuroblastom verbessern. Dies berichten Forschende der Uniklinik und Medizinischen Fakultät der Universität Köln im „Journal […]