Lungenkrebs: Kann KI die Auswertung von Röntgen- oder CT-Bildern der Lunge unterstützen?1. April 2026 Abbildung/KI-generiert: © imam/stock.adobe.com In einem neuen vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) erstellten ThemenCheck-Bericht zum Thema Lungenkrebs geht es um die Rolle Künstlicher Intelligenz bei der Bewertung von Daten aus bildgebenden Verfahren. Konkret soll der ThemenCheck-Bericht die Frage beantworten, ob Radiologen Aufnahmen aus Röntgenuntersuchungen oder der Computertomographie mit KI-Unterstützung ebenso gut oder besser auswerten können als ohne KI. Zudem beleuchtet der Bericht, welche Folgen dies für die medizinische Versorgung hätte.Die nun vorliegenden vorläufigen Bewertungsergebnisse veröffentlicht das IQWiG mit dem Ziel, wichtige Argumente oder Hinweise aus der Fachöffentlichkeit und von anderen Interessierten miteinzubeziehen. Stellungnahmen zum vorläufigen Bericht erbeten Im Rahmen des ThemenCheck Medizin können Bürger Fragen an die Wissenschaft stellen und dem IQWiG Vorschläge machen, welche Untersuchungs- und Behandlungsverfahren bewertet werden sollen. Aus diesen Vorschlägen wählt das IQWiG bis zu fünf Themen jährlich aus, die dann mit externen Expertenteams aufbereitet werden. Zum vorläufigen Bericht bittet das IQWiG bis zum 21. April 2026 um Stellungnahmen. Es handelt sich laut dem Institut dabei um eine Gesundheitstechnologie-Bewertung (Health Technology Assessment [HTA]) im Rahmen des IQWiG-Verfahrens ThemenCheck Medizin. Interessierte Personen, Institutionen und (Fach-)Gesellschaften können Stellungnahmen abgeben. Gegebenenfalls führt das IQWiG eine wissenschaftliche Erörterung zur Klärung von weitergehenden Fragen aus den schriftlichen Stellungnahmen durch. Die Ergebnisse aus derAnhörung können zu Änderungen und/oder Ergänzungen des vorläufigen Berichts führen.
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