Matthias Frosch ist neuer Präsident des Medizinischen Fakultätentages27. Juni 2019 Matthias Frosch, neuer Präsident des MFT. Foto: ©MFT/Sablotny Die Mitgliederversammlung des Medizinischen Fakultätentages (MFT) hat Prof. Matthias Frosch mit großer Mehrheit zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Frosch ist Mediziner, Mikrobiologe und als Dekan der Medizinischen Fakultät Würzburg seit 2013 im Präsidium des MFT. Frosch ist seit 2016 MFT-Vizepräsident und tritt ab Juli die Nachfolge von Heyo K. Kroemer an, der aufgrund seines neuen Amts als Vorstandsvorsitzender der Charité vorzeitig aus dem Präsidium des MFT ausscheidet. „Die deutsche Universitätsmedizin hat Heyo Kroemer sehr viel zu verdanken“, so der neugewählte MFT-Präsident. „Heyo Kroemer hat mit großem Weitblick die Herausforderungen der Universitätsmedizin erkannt und sich für ihre nachhaltige Entwicklung erfolgreich engagiert. Und er hat den Medizinischen Fakultätentag zu einem schlagkräftigen politischen Akteur gemacht. Auf diese Gestaltungskraft der Medizinischen Fakultäten werde ich meine Arbeit aufbauen, um zusammen mit den Verband der Universitätskliniken die prägende Rolle der Universitätsmedizin in Forschung, Lehre und Krankenversorgung weiter zu stärken.“ Neu ins Präsidium gewählt wurden außerdem Christopher Baum (Lübeck), Roland Frankenberger (Marburg) und Martina Kadmon (Augsburg). Michael Gekle (Halle) und Jürgen Schüttler (Erlangen) wurden in ihren Ämtern bestätigt. In den anschließenden Diskussionen der Mitgliederversammlung standen vor allem die Umsetzung des Masterplans Medizinstudium 2020, die Kompetenzorientierung des Medizinstudiums, die Qualität des Praktischen Jahres und die neue Zahnärztliche Approbationsordnung im Vordergrund. „Diese Themen werden die Arbeit des MFT-Präsidiums auch in den kommenden Jahren entscheidend bestimmen. Der MFT wird bei der Ausgestaltung des Masterplans und der kompetenzorientierten Weiterentwicklung des Medizinstudiums mit den Gesundheits- und Wissenschaftsministerien sowie weiteren beteiligten Verbänden eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten“, betont Frosch. „Solche inhaltlichen Reformen können allerdings nur umgesetzt werden, wenn auch die finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen in der Universitätsmedizin für Forschung und Lehre gleichermaßen verbessert werden“. Die Themen zur Mediziner- und Zahnmediziner-Ausbildung, aber auch die weitere Karriereentwicklung in der Forschung und die Durchführung Klinischer Studien werden auch Gegenstand der heute beginnenden Jahrestagung der Medizinischen Fakultäten in Tübingen sein. Die Tagung ist das Netzwerktreffen rund um die universitäre Medizinerausbildung und medizinische Forschung. Bis Freitag haben Führungskräfte der Universitätsmedizin, Vertreter der Gesundheits- und Wissenschaftspolitik, der Wirtschaft und Studierende Gelegenheit, sich in themenbezogenen, ergebnisorientierten Diskussionen auszutauschen.
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