Mediziner des Krankenhauses Porz am Rhein erhalten Zusatzqualifikation Sportkardiologie11. Januar 2021 Marc Horlitz (links) und Eduard Gorr mit dem Kölner Eishockey-Profi Leon Draisaitl, gerade zum Sportler des Jahres 2020 gewählt und „Most Valuable Player“ der amerikanischen Eishockey-Liga NHL. Foto: © Krankenhaus Porz am Rhein Prof. Marc Horlitz und Dr. Eduard Gorr erhalten von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie die Zusatzqualifikation Sportkardiologie. Mit Prof. Marc Horlitz, Chefarzt der Kardiologie, und Dr. Eduard Gorr, Oberarzt und Leiter der Sportkardiologie am Krankenhaus Porz am Rhein, gehören gleich zwei Ärzte zu den Ersten, die die Zusatzqualifikation Sportkardiologie erhalten haben. Diese Auszeichnung würdigt auch die aktuelle Weiterentwicklung der Sportkardiologie am Porzer Krankenhaus, die als Leistungszentrum nicht nur für die Kölner Haie, sondern auch für die Spieler von Viktoria Köln verantwortlich ist. „Die Bedeutung der körperlichen Aktivität in der Vorbeugung von Herz- und Gefäßerkrankungen ist seit Langem bekannt“, so Gorr. Zudem sei ein regelmäßiges und strukturiertes Training mittlerweile ein unverzichtbarer Bestandteil der Behandlung von Herzpatienten. Herzprobleme betreffen nicht nur ältere Menschen, erklärt Horlitz: „Zunehmend wird auch von Freizeit- und Leistungssportlern eine kardiologische Diagnostik gewünscht, um potenziell bedrohliche Erkrankungen, wie die Gefahr des plötzlichen Herztodes, zu erkennen.“ Sowohl für eine qualifizierte Trainingsberatung erkrankter Personen als auch für die Unterscheidung zwischen normalen und sportbedingten Veränderungen von krankhaften Befunden am Herzen ist ein fundiertes sportkardiologisches Wissen erforderlich. Aus diesem Grund hat die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie letztes Jahr eine Zusatzqualifikation etabliert, die auf dem Curriculum Sportkardiologie basiert und die nur erfahrenen Kardiologen übertragen wird, die überragende Kenntnisse und praktische Fähigkeiten auf dem Gebiet der Sportkardiologie erworben haben.
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