Medizinische Spitzenversorgung für die Region: Klinikum Chemnitz gründet Institut für Radiologie und Neuroradiologie26. Juli 2018 Dr. med. Jörg Thalwitzer, Chefarzt des Instituts für Radiologie und Neuroradiologie; Foto: © Klinikum Chemnitz Das Klinikum Chemnitz baut seine führende Rolle in der radiologischen und neuroradiologischen Diagnostik und Therapie in Mitteldeutschland weiter aus: Mit der Vereinigung des Instituts für bildgebende Diagnostik mit dem Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie und Neuroradiologie entsteht ein Zentrum, an dem hochinnovative Bildgebungs- und Behandlungsverfahren angewandt und weiterentwickelt werden. Das neue Institut für Radiologie und Neuroradiologie bietet das gesamte Spektrum radiologischer, neuroradiologischer und kinderradiologischer Diagnostik und Therapie an. Dazu gehört neben der multimodalen konventionellen Röntgen- inklusive Mammadiagnostik und der hochauflösenden Schnittbildtechnik, einschließlich Herz- und Gefäßdiagnostik, die gesamte Bandbreite mikrotherapeutischer bildgeführter radiologischer und neuroradiologischer Eingriffe. Dipl.-Oec. Dirk Balster, Geschäftsführer der Klinikum Chemnitz gGmbH: „Wir freuen uns sehr, unsere Position als Maximalversorger an der Spitze der medizinischen Versorgung der gesamten Region mit der Gründung dieses hochinnovativen Instituts weiter festigen zu können. Zusammen mit dem erst im vergangenen Jahr für das Klinikum gewonnenen Chefarzt Dr. Jörg Thalwitzer, dem weithin anerkannten Experten auf dem Gebiet, haben wir nun ein hervorragend aufgestelltes Team – mit beispielgebendem Wirkungsgrad für die medizinische Versorgung.“ Die Patienten, aber auch die behandelnden Ärzte anderer Fachdisziplinen des Klinikums Chemnitz profitierten dabei von der modernen Geräteausstattung mit mehreren Computertomographen (CT), Magnetresonanztomographen (MRT) und der für 2019 geplanten Erneuerung und Neuanschaffung von hochmodernen Angiographieanlagen sowie der Expertise der hochqualifizierten und spezialisierten Fachkollegen, so Balster weiter. Ein bedeutender Schwerpunkt des neuen Instituts an drei Standorten ist die Behandlung onkologischer, schmerztherapeutischer und gefäßassoziierter Erkrankungen mittels aller hochinnovativer, minimalinvasiver Verfahren. Bereits heute gilt das Klinikum Chemnitz in der interventionellen Schlaganfallbehandlung mit weit mehr als 150 behandelten Patienten im Jahr als eines der größten Zentren Sachsens mit entsprechend weitreichender Erfahrung und Kompetenz. „Unsere innovativen Leistungen wollen wir weiterentwickeln und damit unsere überregionale Bedeutung weiter ausbauen“, sagt Dr. med. Jörg Thalwitzer, Chefarzt des Instituts für Radiologie und Neuroradiologie. Für die bestmögliche Therapie der Patienten arbeitet das Institut eng mit allen anderen medizinischen Fächern des Klinikums zusammen, insbesondere mit den neurologischen, neurochirurgischen, internistischen, kinderärztlichen und chirurgischen Kliniken, der Nuklearmedizin und der onkologischen Strahlentherapie sowie als Kooperationspartner im zertifizierten Gefäßzentrum. Mit der Zusammenführung der beiden bisherigen radiologischen Institute können zum einen der ärztliche Dienst und der Einsatz der Medizinisch-technischen Radiologie-Assistenten (MTRA) effizienter organisiert werden. Damit verkürzen sich auch die Wartezeiten für die Patienten. Zum anderen ist eine breite, homogene Entwicklung der Kompetenz des gesamten medizinischen Personals möglich. Das Institut ist an drei Standorten aktiv. Dr. med. Simone Mai übernimmt als Leitende Oberärztin die Verantwortung für den Institutsteil im Küchwald und ist zugleich stellvertretende Chefärztin. Standortleitender Oberarzt für den Institutsteil Flemmingstraße ist Mike Krah, dessen Kompetenzfeld unter dem Chefarzt die interventionelle und diagnostische Neuroradiologie sein wird. Dipl.-Med. Tine Grodde wird sich als Geschäftsführende Oberärztin federführend um die Ausbildung von Assistenzärzten und MTRA kümmern sowie die Geräteverantwortung für das MRT tragen.
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