Mehr Bornavirus-Fälle – Infektionsrisiko trotzdem gering6. Juli 2026 Die Feldspitzmaus gilt als natürliches Reservoir des Borna-Disease-Virus 1. (Symbolbild) Foto: creativenature.nl – stock.adobe.com Fünf Todesfälle in Bayern: Warum das Gesundheitsministerium trotzdem von einem geringen Bornavirus-Risiko spricht – und welche Schutzmaßnahmen jetzt wichtig sind. Auch wenn schon fünf Menschen in diesem Jahr nach einer Bornavirus-Ansteckung starben: Das Infektionsrisiko ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums weiter gering. „Es ist aber wichtig, dass die Menschen wissen, wie sie sich vor einer Ansteckung schützen können“, sagte Ministerin Judith Gerlach (CSU) nach einem Gespräch mit der Taskforce Infektiologie des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). LGL warnt vor Kontakt mit Feldspitzmäusen – Hygienemaßnahmen beachten Das Bornavirus überträgt sich nicht von Mensch zu Mensch, sondern durch direkten oder indirekten Kontakt zu Feldspitzmäusen. Dies erfolgt beispielsweise über deren Ausscheidungen. Das LGL warnt deshalb vor einem Kontakt mit Spitzmäusen. Man solle sie nicht mit bloßen Händen anfassen. Beim Reinigen von Schuppen, Kellern oder Dachböden soll man Einweghandschuhe und eine Atemschutzmaske tragen. Die Krankheit ist selten, es gibt keine Impfung. In diesem Jahr sind bereits fünf Bornavirus-Fälle in Bayern registriert worden. Das sind drei mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Alle fünf Betroffenen starben nach Ministeriumsangaben. Weiterführende Informationen Infektionen mit dem BoDV-1 Sichere Entsorgung von toten Spitzmäusen, Mäusen & anderen Kleinsäugern Bornavirus-Diagnostik | Spezielle Erregernachweise | Labordiagnostik | Startseite NRL für Bornaviren | Friedrich-Loeffler-Institut Vorkommen des Borna Disease Virus 1 bei Pferden und anderen Spezies – Biermann Medizin
Mehr erfahren zu: "Forderung nach verstärktem Screening auf parasitäre Infektion mit erhöhtem HIV- und Zervixkarzinom-Risiko" Forderung nach verstärktem Screening auf parasitäre Infektion mit erhöhtem HIV- und Zervixkarzinom-Risiko Forschende der Liverpool School of Tropical Medicine (LSTM) fordern, Millionen Frauen und Mädchen verstärkt auf die weibliche genitale Schistosomiasis (female genital schistosomiasis, FGS) zu untersuchen. Die vernachlässigte Tropenkrankheit kann das […]
Mehr erfahren zu: "Zerstörung in 3D-Minitumoren beobachtet" Zerstörung in 3D-Minitumoren beobachtet TiHo-Forschende lösen in 3D-Minitumoren den Zelltod aus und finden heraus, dass das Erzwingen des Zelltods von Krebszellen auch das Immunsystem alarmieren und dessen Angriff auf den Tumor verstärken kann.
Mehr erfahren zu: "Sanfte Schubser für mehr Tierwohl" Sanfte Schubser für mehr Tierwohl Sanfte Kaufanreize können bewirken, dass Verbraucher öfter zu Lebensmitteln mit höheren Tierhaltungsstandards greifen. Darauf deutet eine Studie an der Universität Bonn hin, die im „Journal of Behavioral and Experimental Economics“ […]