Mensch-Maschine-Interaktion: Im Auge des Betrachters28. November 2017 Links: Konzept, in dem der Sichtbereich einer Smartphonekamera (orange) durch Augenreflektionen (grün) erweitert wird. Rechts: Kameraaufnahme eines Nutzers, in dessen Augen sich seine Hände spiegeln. Abb. © Prof. Dr. Jens Grubert Mithilfe neuer Entwicklungen lassen sich Smartphones und Co. bedienen, ohne sie berühren zu müssen. Gesteuert werden könnten sie über einfache Handgesten. Forscher der Hochschule Coburg haben untersucht, ob sich die Reflektionen im menschlichen Auge nutzen lassen, um diese Art der berührungslosen Bedienung zu ermöglichen. Und tatsächlich: Schaut ein Nutzer auf sein Smartphone oder Tablet, spiegelt sich in seinen Augen die Umgebung um ihn herum. Bewegt er nun die Hände innerhalb dieser Umgebung, erkennt das Gerät diese Bewegung und kann die entsprechenden Befehle umsetzen. Benötigt wird dafür nur die normale Frontkamera des Gerätes: “Das muss also keine langfristige Zukunftsvision sein, sondern könnte schon mit der heutigen Generation von Smartphones umgesetzt werden”, erklärt Prof. Jens Grubert. Der Professor für Mensch-Maschine-Interaktion im Internet der Dinge erforscht Techniken, die die Bedienung von mobilen Endgeräten erleichtern können. Diese Erkenntnisse zur Interaktion mit Mobilgeräten mittels Augenreflektionen stellten er und sein Mitarbeiter Daniel Schneider im Oktober auf den internationalen Konferenzen IEEE International Symposium on Mixed und Augmented Reality (IEEE ISMAR) in Nantes (Frankreich) und auf der ACM International Conference on Interactive Surfaces and Spaces (ACM ISS) in Brighton (England) vor. Quelle: Hochschule Coburg
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