mRNA-Impfstoff: Höhere Immunglobulin-G-Werte bei Frauen

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Eine Studie von Prof. Alexis Demonbreun von der Northwestern University Feinberg School of Medicine (USA) beschäftigte sich mit der Frage, ob sich die Antikörperantwort auf eine mRNA-Impfung gegen COVID-19 bei Frauen und Männern ähnelt. Es zeigte sich allerdings, dass die Spiegel von Immunglobulin G (IgG) bei Frauen höher waren als bei Männern.

Die Wissenschaftler schlossen in ihre Studie Probanden ein, die vor ihrer Impfung mit einem der beiden mRNA-Impfstoffe noch nicht mit SARS-CoV-2 infiziert waren. Die 1. Impfdosis führte bei Frauen zu höheren IgG-Spiegeln als bei Männern.

Des Weiteren zeigten Frauen eine höhere prozentuale Hemmung der Spikeprotein-Angiotensin-Converting-Enzym-2-Rezeptorbindung, welche ein Ersatzmaß für die Fähigkeit zur Virusneutralisation darstellt (Frauen 7,0 µg/ml; 51,6% vs. Männer 3,3 µg/ml; 36,4%).

Auch nach der 2. Impfung mit dem mRNA-Impfstoff blieben die IgG-Spiegel bei Frauen (30,4 µg/ml) signifikant höher als bei Männern (20,6 µg/ml). Die prozentuale Hemmung war allerdings vergleichbar hoch (98,4% vs. 97,7%).

Fazit
Nach einer mRNA-Impfung gegen COVID-19 waren die IgG-Spiegel bei Frauen höher als bei Männern. (sh)

Autoren: Demonbreun AR et al.
Korrespondenz: Alexis Demonbreun; [email protected]
Studie: COVID-19 mRNA vaccination generates greater IgG levels in women
Quelle: J Infect Dis 2021;jiab314.
Web: https://doi.org/10.1093/infdis/jiab314