Mukoviszidose e.V. schreibt neue Forschungsprojekte aus27. April 2018 Bild: © Zerbor – fotolia.com Getreu seinem Motto „Helfen. Forschen. Heilen.“ hat der Mukoviszidose e.V. auch in diesem Jahr wieder Forschungsprojekte ausgeschrieben. Bis zum 15. Juli 2018 haben Wissenschaftler die Möglichkeit, ihre Anträge in den Bereichen Projektförderung und Nachwuchsförderung einzureichen. Mit seiner Forschungsförderung unterstützt der Mukoviszidose e.V. Forschungsprojekte und klinische Studien aus dem Bereich Mukoviszidose, die einen Nutzen für die Patienten erwarten lassen. „Wir verfolgen das Ziel, therapierelevante Entwicklungen zu beschleunigen, die die Lebensqualität oder -erwartung von Menschen mit Mukoviszidose verbessern können“, sagt Dr. Miriam Schlangen, Mitglied der Geschäftsführung des Mukoviszidose e.V., Leitung Fachbereich Forschung, Therapieförderung und Gesundheitspolitik. Projektförderung Die Ausschreibung im Bereich „Projektförderung“ ist bewusst themenoffen. Sie soll Arbeitsgruppen in Deutschland unterstützen, für Mukoviszidose relevante Fragestellungen zu bearbeiten und Vorarbeiten durchzuführen, die als Vorbereitung auf andere nationale und internationale Ausschreibungen notwendig sind. Antragsberechtigt sind Forscher und Kliniker aus Arbeitsgruppen, die in Deutschland ansässig sind. Pro Forschungsvorhaben können die Antragsteller maximal 200.000 Euro beantragen. Alle Anträge werden in einem zweistufigen Evaluierungsverfahren begutachtet, das rund ein Jahr in Anspruch nimmt. Anhand des eingereichten Kurzantrags entscheidet der Vorstand der Forschungsgemeinschaft Mukoviszidose (FGM) im Mukoviszidose e.V., ob der Antragsteller aufgefordert wird, einen ausführlichen Antrag einzureichen. Diesen evaluieren anschließend externe Gutachter. „Wir finanzieren unsere Forschungsförderung mit Spendengeldern, da ist eine intensive Begutachtung der Projektanträge notwendig“, erläutert Schlangen. Antragsteller haben außerdem die Möglichkeit, die Förderung eines Kleinprojekts (bis maximal 20.000 Euro) zu beantragen. Hier ist das Antragsverfahren einstufig und eine Entscheidung wird in der Regel innerhalb von drei bis sechs Monaten getroffen. Nachwuchsförderung Darüber hinaus finanziert der Mukoviszidose e.V. Personalmittel für junge und engagierte Forscher während ihrer Qualifikationsphase. Für das Modul „Nachwuchsförderung“ können sich Ärzte mit abgeschlossener Promotion, die sich in der Facharztausbildung befinden und sich gleichzeitig wissenschaftlich weiterqualifizieren wollen (z. B. Habilitation) sowie naturwissenschaftliche Doktoranden oder Post-Docs bewerben. Die Fördersumme beträgt maximal 100.000 Euro. Informationen zur Antragstellung (inkl. Formulare) gibt es auf der Internetseite des Mukoviszidose e.V.: https://www.muko.info/angebote/forschungsfoerderung/foerdermoeglichkeiten/
Mehr erfahren zu: "Assoziation von COVID-19 und Lungenkrebsrisiko: Enzym als Bindeglied?" Assoziation von COVID-19 und Lungenkrebsrisiko: Enzym als Bindeglied? Neue Forschungsergebnisse deuten auf einen möglichen Zusammenhang zwischen COVID-19 und einem erhöhten Lungenkrebsrisiko hin. Diesen betrachten die verantwortlichen Wissenschaftler als durch biologische Mechanismen in der Lunge bedingt.
Mehr erfahren zu: "Dyspnoe und körperliche Intimität: Atemnot verringert Zufriedenheit mit dem Sexualleben" Dyspnoe und körperliche Intimität: Atemnot verringert Zufriedenheit mit dem Sexualleben Chronische Dyspnoe beeinträchtigt alle Lebensbereiche – auch das Sexualleben. Betroffene berichten von einer deutlich geringeren Zufriedenheit damit.
Mehr erfahren zu: "Klimawandel beeinträchtigt zunehmend menschliche Gesundheit" Klimawandel beeinträchtigt zunehmend menschliche Gesundheit Mehr Hitzetote sind nur eine Folge des Klimawandels. Ein Bericht zieht für Europa Bilanz. So leiden etwa Pollen-Allergiker unter dem früheren Beginn der Saison. Auch das Verbrennen von Holzpellets – […]