Netzwerk will personalisierte Neurochirurgie voranbringen

Experten aus der Medizin und Medizintechnik haben sich Anfang Mai in Leipzig getroffen, um ein Netzwerk für eine personalisierte Neurochirurgie ins Leben zu rufen.

Initiiert wurde das Projekt ZEREPRO von den Neurochirurgen am Universitätsklinikum Leipzig und den Forschern des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU. Die ungewöhnliche Konstellation hat einen Hintergrund: Moderne Behandlungskonzepte in der Neurochirurgie wie die Tiefe Hirnstimulation arbeiten mit hochentwickelten technischen Geräten.

Das Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, eine individuell auf den Patienten zugeschnittene Therapie in der operativen Neurochirurgie zu fördern und weiter voranzubringen. “Mit dem im März gegründeten ZEREPRO-Netzwerk Personalisierte Neurochirurgie wollen wir dazu beitragen, operative Behandlungsstrategien zukünftig noch sicherer, erfolgreicher und effizienter zu gestalten”, erkärte Prof. Dirk Winkler, UKL-Neurochirurg und Medizinischer Leiter des ZEREPRO.

Winkler präsentierte auf der Auftaktveranstaltung den Stand und die technische Entwicklung auf dem Gebiet der Neuromodulation zur Behandlung chronischer Zustände wie Schmerzen, Bewegungs- und Durchblutungsstörungen.

“Wie genau wir mithilfe moderner Medizintechnik wie einem Hirnschrittmacher unseren Patienten künftig noch besser helfen können, wollen wir gemeinsam in dem neuen Netzwerk diskutieren”, sagte Winkler.

Quelle
Universitätsklinikum Leipzig
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