Neubau der Frauenforensik in Bedburg-Hau fertiggestellt

v.l.n.r.: Chefärztin Emiliya Pavlova, Landesdirektorin Ulrike Lubek, Minister Karl-Josef Laumann, Bürgermeister Stephan Reinders, LVR-Dezernentin Martina Wenzel-Jankowski, Pflegedienstleiter Joergen Grell (Foto: Heike Fischer / LVR)

Auf dem Gelände der Klinik des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) in Bedburg-Hau hat der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes im Auftrag des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums ein neues Stationsgebäude mit 69 Plätzen zur Behandlung von forensischen Patientinnen errichtet.

„Die LVR-Klinik Bedburg-Hau ist von überregionaler Bedeutung. Sie leistet mit ihren Beschäftigten einen wesentlichen Beitrag bei der Behandlung von psychisch kranken und suchtkranken Menschen, die im Bereich der forensischen Psychiatrie untergebracht sind. Sowohl für die Patientinnen als auch für das Personal vor Ort sind bauliche Rahmenbedingungen entstanden, die eine gute und moderne Behandlung ermöglichen“, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann bei der symbolischen Schlüsselübergabe an LVR-Direktorin Ulrike Lubek.

„Wir alle beim Landschaftsverband Rheinland, insbesondere die forensischen Patientinnen und Mitarbeitenden der LVR-Klinik Bedburg-Hau, haben diesen Neubau lange herbeigesehnt. Diesem ersten Schritt zur Weiterentwicklung der forensischen Psychiatrie folgt hoffentlich rasch die Fertigstellung von zwei weiteren geplanten Neubauten für die suchtkranken und psychisch kranken Patientinnen und Patienten. Dann wird die LVR-Klinik Bedburg-Hau nicht nur eine der größten, sondern auch eine der modernsten forensischen Einrichtungen bundesweit sein“, erklärte Lubek.

Die LVR-Klinik Bedburg-Hau ist mit derzeit 443 stationär untergebrachten Patientinnen und Patienten die größte forensische Klinik in Nordrhein-Westfalen. Mit der Baumaßnahme entstehen in Bedburg-Hau dringend benötigte neue zeitgemäße Behandlungsplätze, die sowohl für die Patientinnen als auch für die Beschäftigten vor Ort Behandlungs- beziehungsweise Arbeitsbedingungen schaffen, die den Anforderungen an eine moderne forensische Psychiatrie entsprechen. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat in den Bau der neuen Gebäude rund 41 Millionen Euro investiert. Baubeginn war im Jahr 2020.