Neue Fachempfehlung veröffentlicht25. März 2022 Foto: © milanmarkovic78 – stock.adobe.com Es gibt eine neue Fachempfehlung, die sich mit der 2. Boosterimpfung für Schwangere und Stillende befasst. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG), die Deutsche Gesellschaft für Perinatale Medizin e.V. (DGPM), die Deutsche Gesellschaft für Pränatal- und Geburtsmedizin e.V. (DGPGM), die AG Geburtshilfe und Pränatalmedizin in der DGGG e.V. (AGG), der Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF) und die Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Ärztinnen und Ärzte in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. (BLFG) im Einklang mit der Nationalen Stillkommission (NSK) haben eine gemeinsame Fachempfehlung zur 2. Boosterimpfung für Schwangere und Stillende herausgegeben. Die Empfehlungen im Kern: Eine generelle Empfehlung zur 2. Boosterimpfung aller Schwangeren und Stillenden kann derzeit nicht ausgesprochen werden Bei individuellen Risiken entsprechend vorhandener Grunderkrankungen oder Expositionsrisiken ist eine Auffrischung ab dem 2. Trimenon und ab 3 Monaten nach 1. Auffrischung grundsätzlich möglich, wenn keine SARS-CoV-2-Infektion nach 1. Auffrischung vorlag Bei Immundefizienz oder Tätigkeit in medizinischen oder Pflegeeinrichtungen sollte im Sinne der STIKO-Empfehlung die 2. Boosterimpfung auch in der Schwangerschaft (ab dem zweiten Trimenon) angeboten werden Bei Wunsch der Schwangeren / Stillenden ohne Komorbiditäten und individuellen Erkrankungs- oder Expositionsrisiken kann nach Aufklärung über den zu erwar-tenden (geringen) Zusatzschutz eine 2. Boosterimpfung als individuelle Impfent-scheidung erfolgen Unabhängig von der Beratung zu Boosterimmunisierungen soll die Aufklärung zur Grundimmunisierung und den weiteren in der Schwangerschaft empfohlenen Impfungen in die Betreuung von Schwangeren, Stillenden und deren Familien integriert sein.
Mehr erfahren zu: "Paracetamol in der Schwangerschaft: Keine Hinweise auf erhöhtes Risiko für Autismus, ADHS oder geistige Behinderungen" Paracetamol in der Schwangerschaft: Keine Hinweise auf erhöhtes Risiko für Autismus, ADHS oder geistige Behinderungen Laut einer aktuellen Metaanalyse gibt es keine Hinweise darauf, dass die Einnahme von Paracetamol während der Schwangerschaft das Risiko von Autismus, ADHS oder geistiger Behinderung bei Kindern erhöht.
Mehr erfahren zu: "Kinderwunschbehandlung in Thüringen: Sozialministerium informiert über finanzielle Unterstützung" Kinderwunschbehandlung in Thüringen: Sozialministerium informiert über finanzielle Unterstützung Wenn der Kinderwunsch groß ist, sich aber nicht erfüllt, kann in manchen Fällen nachgeholfen werden. Wie Thüringer Paare dafür einen Zuschuss bekommen können und warum der Staat das überhaupt macht.
Mehr erfahren zu: "Charité Berlin: Gynäkologe und Krebsspezialist erhält Bundesverdienstkreuz" Charité Berlin: Gynäkologe und Krebsspezialist erhält Bundesverdienstkreuz Prof. Jalid Sehouli hat für sein Engagement bei der Behandlung und Begleitung von Patientinnen mit gynäkologischen Tumoren das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.