Neue interdisziplinäre Intensivstation im Bergmannsheil eröffnet28. Juli 2021 Alle Patientenzimmer der neuen interdisziplinären Intensivstation im Bergmannsheil sind mit modernster Beatmungs- und Monitoringtechnik ausgestattet. Bildnachweis: Melina Kalwey – Bergmannsheil Bestmögliche Ausstattung, modernste Beatmungstechnologie und ein multiprofessionelles Team aus Pflege und Medizin: Die neue interdisziplinäre Intensivstation 2.1 INT des BG Universitätsklinikums Bergmannsheil wurde kürzlich eröffnet. Auf der Station können bis zu zwölf Patienten mit unterschiedlichsten Erkrankungen versorgt werden – „mit allen Mitteln moderner Intensivmedizin einschließlich neuester Monitoring- und Beatmungstechnik“, wie es vom Bergmannsheil heißt. Nach umfangreichen Bau- und Installationsarbeiten ist die Station jetzt plangemäß im Vollbetrieb. Schwerste Verletzungen und aufwändigste Erkrankungen „Als BG- und Universitätsklinik versorgen wir die schwersten Verletzungen und aufwändigsten Erkrankungen, deshalb spielt die Intensivmedizin und -pflege in unserem Behandlungsangebot eine absolute Schlüsselrolle“, sagt Dr. Tina Groll, Geschäftsführerin des Bergmannsheils. „Die Corona-Pandemie hat die hohe gesellschaftliche Relevanz einer leistungsstarken Intensivversorgung noch einmal besonders in die öffentliche Wahrnehmung gerückt.“ Das Bergmannsheil gehört in der Region zu den Krankenhäusern mit den größten Intensivkapazitäten. Infrastrukturell bietet das Bergmannsheil auf seinen Intensiv- und Intermediär-Stationen nun über 90 Bettstellplätze mit der Möglichkeit hochdifferenzierter Beatmungsoptionen für die Akuttherapie, die Beatmungsentwöhnung und Langzeitbehandlung. Neue Struktur zur Sicherstellung fachübergreifender Expertise Noch wichtiger allerdings als eine gute bauliche und technische Ausstattung ist das Teamplay vieler erfahrener Profis, die die Patientinnen und Patienten behandeln. Denn die neu strukturierte Station steht sowohl für chirurgische als auch für internistische Fälle zur Verfügung. Dr. Andreas Baumann, Gesamtkoordinator Intensivmedizin am Bergmannsheil, erläutert: „Wir können somit sehr flexibel auf unterschiedlichste Anforderungen reagieren. Weil wir im Bergmannsheil ein sehr breites Kompetenzspektrum abbilden, können wir auf dieser Station jederzeit fachübergreifend die nötige spezialisierte medizinische und pflegerische Expertise sicherstellen.“ Die neue Station 2.1 INT wurde Ende Mai eröffnet. Sie wird ärztlich geführt von Dr. Uwe Hamsen, Oberarzt der Chirurgischen Klinik, und pflegerisch von Torsten Picken geleitet. Alle zwölf Bettenplätze verfügen über modernste Überwachungs- und Beatmungstechnik, vier Zimmer sind als Isolationseinheiten mit einer vorgelagerten Schleuse ausgestattet. Für die Anschaffung der Beatmungstechnik konnte das Bergmannsheil auf spezielle Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Corona-Pandemie zurückgreifen.
Mehr erfahren zu: "Mehr als 200 Abgeordnete für neue Organspende-Regeln" Mehr als 200 Abgeordnete für neue Organspende-Regeln Wie können mehr lebensrettende Spenderorgane wie Nieren und Lebern organisiert werden? Im Bundestag wird eine Initiative dazu konkreter.
Mehr erfahren zu: "Nach der Narkose: Weibliche Gehirne reagieren anders auf Ketamin" Nach der Narkose: Weibliche Gehirne reagieren anders auf Ketamin Während einer Ketamin-Narkose verstummen die Nervenzellen, beim Erwachen vernetzen sie sich neu. Forschende konnten nun erstmals nachweisen, dass Immunzellen im Gehirn bei diesem Prozess eine entscheidende Rolle spielen – mit […]
Mehr erfahren zu: "Bundesumweltminister Schneider will Grundgesetz für Hitzeschutz ändern" Bundesumweltminister Schneider will Grundgesetz für Hitzeschutz ändern Der Bundesumweltminister will dem Bund mehr Handlungsspielraum beim Umgang mit steigenden Temperaturen geben. Der Weg dahin wäre aber gar nicht so einfach.