Neue Sektion für Kindernephrologie und Kinderurologie in Duisburg5. Juni 2018 Die medizinischen Experten der neuen KiNU (v.l.): Heike Engels und Christine Schöne, Stationsleiter der Kinderklinik, Sektionsleiter Dr. Iris Rübben und PD Dr. Udo Vester (hinten), Urotherapeutin Miriam Hackmann, Chefarzt der Kinderklinik Dr. Peter Seiffert (hinten), Urologin Johanna Bremer und Intensiv-Stationsleitung Regina Lange. Foto: Helios An der Helios St. Johannes Klinik in Alt-Hamborn (Duisburg) wurde mit zwei Ärzten vom Universitätsklinikum Essen unter dem Dach der Kinderklinik eine neue Sektion für Kindernephrologie und Kinderurologie („KiNU“) eröffnet. Verantwortet wird die Sektion gemeinschaftlich von Dr. Iris Rübben und PD Dr. Udo Vester. Rübben ist Expertin für die urologischen Bereiche bei Kindern und kommt von der Essener Uniklinik, wo die 50-Jährige lange Jahre die Sektion Kinderurologie leitete. Vester ist Nierenspezialist für Kinder, der 20 Jahre als leitender Oberarzt in der Kindernephrologie an der Uniklinik Essen tätig war. Zum Team gehören zusätzlich unter anderem Johanna Bremer, Fachärztin für Urologie und Urotherapeutin sowie Schwester Miriam Hackmann, die auch Kontinenztrainerin ist. Beide waren bereits in Essen im kinderurologischen Team engagiert und kennen die Bedürfnisse der kleinen Patienten mit Nieren- oder Urogenitalerkrankungen bestens. Gemeinsame Räumlichkeiten und Visiten, enge Abstimmung bei Diagnostik und Therapie, kurze Wege und einheitliche Ansprechpartner – das ist nach Angaben von Helios das Konzept des neuen Bereichs. Bei Bedarf seien die Patienten durch alle anderen pädiatrischen Spezialisten mitversorgt. Durch die Bündelung von Urologie und Nephrologie unter dem Dach der Kinderklinik sollen doppelte Untersuchungen oder zeitlich aufwendige Mehrfachtermine wegfallen. Den Familien werde eine feste Anlaufstelle angeboten. „In dieser Form so eng zusammen für die Patienten und ihre Familien tätig sein zu können, ist etwas Besonderes und kommt den Betroffenen zu Gute“, sagt Rübben. Auch für Vester ist das ein großer Gewinn: „Familien mit einem kranken Kind sind so schon genug belastet und in ständiger Sorge. Da versuchen wir, ihnen zumindest die Zeit der Behandlung so stress- und barrierefrei wie möglich zu machen.“ Für ihre zukünftige Arbeit in Duisburg haben die beiden schon weitreichende Pläne: „Wir wollen die Abteilung weiter ausbauen und gemeinsam mit den Kollegen aus der Kinderklinik und den niedergelassenen Ärzten aus der Umgebung ein starkes Netzwerk bilden.“ Auch Klinikgeschäftsführer Dr. Holger Raphael freut sich über den Zuwachs „So fächerübergreifend verbunden gibt es das selbst an Universitätskliniken nicht.“ (Helios/ms)
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