Neue Wärmegeräte für die Kinderdialysestation in Tübingen

Das Team der Dialyseambulanz der an der Uni-Kinderklinik Tübingen arbeitet jetzt mit zwei neuen Wärmesystemen. Die Geräte verhindern, dass die Kinder während der Dialyse auskühlen. Anschaffen konnten die Initiative „Hilfe für kranke Kinder” diese Geräte mit einer Spende aus dem Erlös einer Veranstaltung.

Auf der Kinderdialysestation werden Säuglinge, Kinder und Jugendliche behandelt, bei denen die Nierenfunktion vorübergehend oder dauerhaft gestört ist. Meist sind es angeborene Erkrankungen, die eine oft jahrelange Dialyse notwendig machen. Die Kinder kommen regelmäßig mehrmals in der Woche zur Therapie und werden dann für mehrere Stunden an das Dialysegerät angeschlossen.

Für das Verfahren der extrakorporalen Hämodialyse, bei dem das Blut mittels einer Dialyseflüssigkeit außerhalb des Körpers gereinigt wird, nutzt das Team der Kinderdialysestation jetzt zwei neue Schlauchwärmesysteme. Über die Systeme wird die Dialyseflüssigkeit erwärmt, wodurch ein Auskühlen der zum Teil sehr kleinen Patienten während der Behandlung verhindert wird. Bislang stand der Station dafür ein Gerät zur Verfügung, dieses war aber defekt und musste dringend ersetzt werden. Dank der Anschaffung von gleich zwei Geräten kann das Stationsteam nun auch mehr Kinder zeitgleich behandeln.

Die benötigten Schlauchwärmesysteme, bestehend aus je einer Steuereinheit und einem Infusionswärmer, haben insgesamt 6.333,02 Euro gekostet. Übernommen hat diese Kosten der Partnerverein „Dachtel hilft kranken Kindern e.V.”. Das Geld stammt aus dem Reinerlös der Bewirtung während des diesjährigen Hobbykünstlermarktes im Dachteler Bürgerhaus.

Quelle
Hilfe für kranke Kinder – Die Stiftung in der Uni-Kinderklinik Tübingen
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