Neuer bng-Vorstand: Tappe zum Vorsitzenden gewählt15. März 2022 Foto: © jirsak/stock.adobe.com Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 12. März 2022 haben die niedergelassenen Gastroenterologinnen und Gastroenterologen einen neuen Vorstand für ihren Berufsverband (bng) gewählt. Dr. Ulrich Tappe (Hamm) hat das Amt des Vorsitzenden übernommen. Als 2. Vorsitzender wurde Prof. Leopold Ludwig (Dornstadt) gewählt. Dr. Petra Jessen (Altenholz) ist neue Verbandssprecherin und Dr. Markus Dreck (Coesfeld) neuer Schatzmeister. Der alte Vorstand um den Vorsitzenden Dr. Albert Beyer hatte laut einer Mitteilung des bng mit dem Abschluss der von ihm vorangebrachten Schwerpunktprojekte – der Vorlage eines kalkulierten, fachverbandsübergreifenden Konzepts für eine sachgerechte Hygienekostenerstattung und einer Neuausrichtung der Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes im Bereich Social Media und Webportalgestaltung – seine selbstgesteckten Ziele erfüllt und war vorzeitig zurückgetreten, um eine Neuaufstellung der Vorstandsarbeit zu ermöglichen. Tappe hat es sich im Einvernehmen mit seinen neuen Vorstandskolleginnen und -kollegen zum Ziel gesetzt, die bewährte Vorstands- und Verbandsarbeit fortzuführen. Er sieht eine Hauptaufgabe darin, Gastroenterologinnen und Gastroenterologen vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie und auch des Krieges in der Ukraine sowie in Zeiten leerer Kassen und steigender Personalkosten auch weiterhin stabil im ambulanten Versorgungssystem zu positionieren. Die Diskussion im Rahmen der Mitgliederversammlung habe deutlich gemacht, dass die weit überwiegend freiberuflich tätigen Verbandsmitglieder an einer zukunftsweisenden Stärkung der niedergelassenen Facharzt-Tätigkeit festhalten wollen, heißt es in der Mitteilung des bng zur Wahl des neuen Vorstandes. Die Mitglieder des bng sähen in einer „partnerschaftlichen, intersektoral verzahnten Zusammenarbeit von institutionell aufgestellten Krankenhäusern und selbstständig organisierten ambulanten Strukturen die besten Voraussetzungen für eine optimale Gesundheitsversorgung in Deutschland“.
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