Neuer Chefarzt am Zentrum für Verhaltensmedizin und Psychosomatik in Warstein2. August 2023 Prof. Ronald Bottlender (l.), Ärztlicher Direktor der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein) begrüßt Dr. Christian Konkol als neuen Chefarzt des Zentrums für Verhaltensmedizin und Psychosomatik an der LWL-Klinik Warstein. (Bild: LWL/Werne) Der neue Chefarzt des Zentrums für Verhaltensmedizin und Psychosomatik am LWL-Klinikum Warstein, Dr. Christian Konkol, will das psychiatrische Behandlungsangebot für junge Erwachsene ausbauen. Nachdem bereits Dr. Ramin Sharifzadeh als Chefarzt für das LWL-Rehabilitationszentrum Südwestfalen für die Klinik Warstein des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) gewonnen werden konnte, verstärkt nun auch Dr. Christian Konkol als Chefarzt für das Zentrum für Verhaltensmedizin und Psychosomatik das ärztliche Team dort. Konkol war zuvor als Chefarzt und Ärztlicher Direktor sowie als Mitglied der Geschäftsleitung der Vincera Kliniken unter anderem in Bad Waldsee tätig. Trotz des großen Aufgabengebietes arbeitete er stets mit besonderen Schwerpunkten wie die Adoleszenz-Psychosomatik und Psychiatrie, Poststraumatische Belastungsstörungen sowie Burn-Out-Erkrankungen aktiv im Klinikalltag weiter. Auch am Standort Warstein sind ihm der Ausbau von Behandlungsangeboten für die Spätadoleszenz, auch bekannt unter „psychosoziale Pubertät“ für das 18. bis 21. Lebensjahr (unter anderem ADHS) und die Erweiterung des Behandlungsspektrums für Borderline-Persönlichkeitsstörungen sowie der Aufbau einer Abteilung für Psychosomatik besondere Anliegen. „Die Spätadoleszenz ist als Lebensabschnitt geprägt von signifikanten Veränderungen auf psychischer, emotionaler und sozialer Ebene. Die Anerkennung der Spätadoleszenz als eigenständige Entwicklungsphase ist von zentraler Bedeutung, um adäquate Behandlungsstrategien zu entwickeln und individuell auf die Bedürfnisse dieser Altersgruppe einzugehen und therapeutisch aufzuarbeiten“, erklärt Konkol und führt weiter aus: „Es wird die Lebensqualität dieser jungen Patient:innen nachhaltig verbessern.“ Das Zentrum für Verhaltensmedizin und Psychosomatik behandelt Menschen mit akuten psychischen Störungen verschiedener Art. Spezialangebote bestehen für psychisch belastete junge Erwachsene, Menschen mit persönlichkeitsbezogenen und psychosomatischen Beschwerdebildern. „Die spezifischen Behandlungsangebote von Dr. Christian Konkol stellen eine enorme Bereicherung für unsere Klinik und unsere Patient:innen dar und hilft den steigenden Bedarf an psychosomatischer Versorgung in unserer Region abzudecken. Mit dem Aufbau einer psychosomatischen Abteilung, einem wichtigen Schritt in Richtung einer umfassenden, patientenzentrierten Versorgung, erweitern wir nicht nur das Klinikportfolio, sondern gewinnen auch einen ärztlichen Kollegen mit außergewöhnlichem Fachhintergrund und umfassender Erfahrung im Bereich der Psychiatrie und Psychotherapie“, sagte Prof. Ronald Bottlender, Ärztlicher Direktor der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein.
Mehr erfahren zu: "Alzheimer-Medikament zeigt Wirkung gegen Sichelzellanämie" Weiterlesen nach Anmeldung Alzheimer-Medikament zeigt Wirkung gegen Sichelzellanämie Ein seit Langem zugelassenes, kostengünstiges Alzheimer-Medikament könnte künftig auch Patienten mit Sichelzellanämie helfen. Erste klinische Daten einer internationalen Forschungsgruppe unter der Leitung der Universität Zürich (UZH) zeigen, dass der Wirkstoff […]
Mehr erfahren zu: "Kasse: Krankheitsausfälle im Job auch 2025 auf hohem Niveau" Kasse: Krankheitsausfälle im Job auch 2025 auf hohem Niveau Erkältungen, psychische Probleme, Rückenschmerzen: Fehlzeiten von Beschäftigten wegen Krankheit halten sich hartnäckig, wie neue Daten zeigen. Politiker stellen Regelungen wie die telefonische Krankschreibung infrage. Auch neue Modelle werden diktutiert.
Mehr erfahren zu: "Merz kritisiert hohen Krankenstand – Liegt es an telefonischer Krankschreibung?" Merz kritisiert hohen Krankenstand – Liegt es an telefonischer Krankschreibung? Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat angesichts aktueller Zahlen zu viele Fehltage wegen Krankheit kritisiert. Seine Partei stellt insbesondere die Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung, die während der Corona-Pandemie eingeführt wurde, infrage.