Neuer Chefarzt in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Klinikum Frankfurt/Oder1. Februar 2024 Prof. Oliver Peters (l.), neuer Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Klinikum Frankfurt (Oder), mit Klinikgeschäftsführer Jan Jakobitz. (Foto: Rhön-Klinikum AG/ Sophie Keller) Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Frankfurt/Oder hat seit dem Jahreswechsel einen neuen Chefarzt: Prof. Oliver Peters wechselt aus der Charité nach Markendorf und übernimmt die Leitung der Klinik. „Prof. Dr. med. Oliver Peters ist ein anerkannter Experte auf den Gebieten der psychiatrischen und gerontopsychiatrischen Behandlung. Neben der Leitung der stationären Versorgung wird er auch die beiden Institutsambulanzen in Frankfurt (Oder) und Seelow übernehmen. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Dr. med. Undine Reetz für ihre erfolgreiche kommissarische Leitung der Klinik bedanken und wünsche ihr für den neuen bevorstehenden Lebensabschnitt alles Gute”, sagte Jan Jakobitz, Klinikgeschäftsführer. In seiner neuen Position plant Peters bewährte Konzepte fortzuführen und eigene Schwerpunkte zu setzen: „Mein Ziel ist es, insbesondere die Angebote für die Behandlung depressiver Erkrankungen auszubauen und neue Angebote für die Behandlung von Demenzerkrankungen zu etablieren“, erklärte der Chefarzt. Zum beruflichen Werdegang Peters war seit 1999 in der Charité Berlin tätig, wo er 2014 habilitierte. Von 2008 bis 2023 war er Oberarzt der gerontopsychiatrischen Tagesklinik und leitete zudem die Gedächtnissprechstunde sowie das Zentrum für Demenzprävention am Experimental and Clinical Research Center (ECRC) der Charité. Im Jahr 2019 erlangte er die Zusatzbezeichnung „Geriatrie“ und hatte ebenfalls seit 2019 eine W2-Professur für Gerontopsychiatrie inne. Neben seiner Tätigkeit als Chefarzt ist Peters Sprecher des Kompetenznetz Demenzen (KND e.V.) und seit 2015 Vorstandsmitglied der Hirnliga e.V. Zudem beteiligt er sich aktiv an klinischen Studien zur Behandlung von kognitiven Störungen und Demenzen. Seine Forschungsinteressen konzentrieren sich auf die Früherkennung, Prävention und Behandlung von kognitiven Störungen und neurodegenerativen Demenzerkrankungen. Dabei liegt ein Fokus auf der neuropsychologischen und Biomarker-gestützten Diagnostik mittels bildgebender und neurochemischer Verfahren, Liquordiagnostik und genetischen Risikoprofilen.
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