Neuer Film zu tierversuchsfreien Chirurgie-Übungen6. März 2024 OP-Training am SynDaver-Hund. Foto: © InterNICHE Das Internationale Netzwerk für humane Ausbildung InterNICHE hat am 1. März den neuen Dokumentarfilm „Chirurgie und der künstliche Hund von SynDaver” präsentiert. Der Film zeigt detailliert die vielseitigen chirurgischen Eingriffe, die an diesem hochentwickelten, realitätsnahen Hundemodell trainiert werden können. Der Film „Chirurgie und der künstliche Hund von SynDaver“ ist der erste Teil einer Dokumentarreihe darüber, wie das Studium der Tiermedizin ohne Tierversuche und Tierverbrauch ermöglicht werden kann. Die von InterNICHE produzierte Serie beleuchtet anhand von Fallstudien aus verschiedenen Ländern die innovativen und humanen Möglichkeiten für ein tierversuchsfreies Tiermedizinstudium. Die eigenständige Folge „Chirurgie und der künstliche Hund von SynDaver“ untersucht speziell die Ausbildung in der Veterinärchirurgie und effektive Ansätze zur Erreichung der Ausbildungsziele. SynDaver ist eine US-amerikanische Firma, die chirurgische Trainingsmodelle für die Human- und Tiermedizin entwickelt. Der Dokumentarfilm fokussiert sich auf das lebensechte synthetische Hundetrainingsmodell der Firma mit vielseitigen Funktionen als Fallstudie und enthält Interviews mit Dozenten und Entwicklern, Demonstrationen chirurgischer Techniken sowie Live-Übungen von Studierenden. Der Film unterstreicht, dass tierversuchsfreie Trainingsmodelle, wie der SynDaver-Hund, wesentliche Vorteile bieten, wenn es darum geht, technische Fertigkeiten und sogar die Beherrschung des emotionalen Managements in Stresssituationen zu trainieren. Dieser Ansatz steht im Einklang mit dem Wesen der Medizin als Kunst und Wissenschaft, die das Heilen und nicht das Verursachen von Schaden in den Vordergrund stellt. Indem Tierversuche durch diese tierfreien Methoden ersetzt werden, können sich die Studierenden besser auf klinische Lernerfahrungen mit Tierpatienten in den späteren Phasen ihres Studiums und auf ihre Rolle als Praktiker nach dem Studium vorbereiten. Ärzte gegen Tierversuche hat die Produktion des Films unterstützt, der inzwischen in mehr als 15 Sprachen verfügbar ist. Ziel ist es, den Film direkt an veterinärmedizinische Fakultäten in der ganzen Welt zu verbreiten, um Professoren, Studenten und die breite Öffentlichkeit zu erreichen. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche hat die Produktion des Films mit 15.000 Euro unterstützt und eine Stiftung begeistert, die weitere 10.000 Euro finanzierte.
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