Neuer Informationsfolder zum Thema Schwangerschaftsvarikose22. April 2024 Foto: © mikumistock-1/stock.adobe.com Anlässlich des diesjährigen Deutschen Venentages am 20. April veröffentlicht die Europäische Herstellervereinigung für Kompressionstherapie und orthopädische Hilfsmittel (eurocom*) mit dem neuen Informationsfolder „Schwangerschaft – ein Kraftakt für die Venen“ einen neuen kostenlosen Service für die ärztliche Praxis. Venenerkrankungen zählen zu den häufigsten Komplikationen während der Schwangerschaft. Jede dritte Frau leidet bei der ersten Schwangerschaft an Varizen, das Risiko steigt bei jeder weiteren Schwangerschaft. Venenerweiterung, erhöhtes Blutvolumen und Hormonveränderungen führen zu einem fünfmal höheren Risiko, an einer Thrombose zu erkranken, als bei Nichtschwangeren. Wirkungsvolle Therapie zur Beschwerdelinderung und Prophylaxe ist die medizinische Kompressionstherapie – zum Schutz der Schwangeren und völlig ohne negative Auswirkungen auf das Ungeborene, heißt es in der aktuellen Pressemitteilung des Vereins. Eine wirkungsvolle Therapie zur Beschwerdelinderung und Prophylaxe sei die medizinische Kompressionstherapie – zum Schutz der Schwangeren und völlig ohne negative Auswirkungen auf das Ungeborene, so der Berliner Verein. Die Allgemeinärztin Dr. Erika Mendoza erklärt: „Dieser Praxisleitfaden ist eine wertvolle Handreichung – bringt er doch kurz und knapp auf den Punkt, was Studien und klinische Erfahrung bestätigen. Die Beschwerdelinderung mit medizinischen Kompressionsstrümpfen im Vergleich zu unversorgten Schwangeren ist signifikant, sowohl allgemein für eine bessere Lebensqualität als auch bei einer bestehenden Schwangerschaftsvarikose zur Prophylaxe oder auch bei Ödemen. Sie sind sogar wirksam gegen Übelkeit im ersten Schwangerschaftsdrittel! Kompressionsstrümpfe üben einen genau definierten Druck auf die betroffenen Beine aus und pressen die erweiterten Venen wieder zusammen. Dadurch können die Venenklappen wieder schließen, der Blutrückfluss zum Herzen findet ungehindert statt und Wassereinlagerungen im Gewebe werden reduziert.“ Laut dem Verein kläre die neue Publikation unter anderem folgende Fragen: Welche Ursachen haben Venenerkrankungen in der Schwangerschaft? Wie wirken medizinische Kompressionsstrümpfe und die Intermittierende pneumatische Kompression? Wann sind medizinische Hilfsmittel zur Kompressionstherapie indiziert und wie werden sie korrekt verordnet? Nicht zuletzt gibt es ein Rezeptbeispiel und Tipps für Schwangere. *eurocom ist die Herstellervereinigung für Kompressionstherapie, orthopädische Hilfsmittel und digitale Gesundheitsanwendungen. Der Verband versteht sich als Gestalter und Dialogpartner auf dem Gesundheitsmarkt und setzt sich dafür ein, das Wissen um den medizinischen Nutzen, die Wirksamkeit und die Kosteneffizienz von Kompressionstherapie und orthopädischen Hilfsmitteln zu verbreiten. Zudem entwickelt eurocom Konzepte, wie sich die Hilfsmittelversorgung aktuell und in Zukunft sicherstellen lässt. Dem Verband gehören nahezu alle im deutschen Markt operierenden europäischen Unternehmen aus den Bereichen Kompressionstherapie und orthopädische Hilfsmittel an.
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