Neuer universitätsübergreifender Kooperationsvertrag soll kardiovaskuläre und diabetologische Forschung und Lehre stärken22. März 2023 Unterschreiben die Kooperationsvereinbarung: Gerhard Sagerer, Rektor Universität Bielefeld, Karin Overlack, Geschäftsführerin HDZ NRW, Martin Paul, Rektor Ruhr-Universität Bochum (vorne, v.l.). Foto: Universität Bielefeld / Mike-Dennis Müller Die acht an die Ruhr-Universität Bochum berufenen Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer des Herz- und Diabeteszentrums NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, sollen zukünftig auch in Forschung und Lehre an der Medizinischen Fakultät OWL der Universität Bielefeld tätig werden. Einen entsprechenden Vertrag haben Dr. Karin Overlack, Geschäftsführerin des HDZ NRW, Prof. Martin Paul, Rektor der Ruhr-Universität Bochum, sowie Prof. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld, am Montag, 20. März 2023, unterzeichnet. Das HDZ NRW ist Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum und wird dadurch nun auch dauerhaft mit der Universität Bielefeld verbunden sein. Gegenstand der Kooperation ist die ständige universitätsübergreifende Kooperation in der kardiovaskulären und diabetologischen Forschung und Lehre. In diesem Rahmen werden die acht am HDZ NRW beschäftigten Professorinnen und Professoren der Ruhr-Universität als Mitglieder der Medizinischen Fakultät OWL tätig. An den Berufungsverfahren der Ruhr-Universität Bochum für die Professuren am HDZ NRW wird die Universität Bielefeld zukünftig beteiligt. Die Ausschreibungen erfolgen abgestimmt und weisen die Kooperation als wichtige Aufgabe aus. Zudem entsendet die Medizinische Fakultät OWL ein Mitglied in die jeweilige Berufungskommission. Über die Entscheidung, wer berufen wird, stellen die beiden Universitäten Einvernehmen her. Die Professorinnen und Professoren am HDZ NRW ergänzen an der Universität Bielefeld das bereits berufene und künftig zu berufene Kollegium des Universitätsklinikum OWL, insbesondere im kardiologischen und diabetologischen Bereich. Neben ihrer Lehre an der Ruhr-Universität Bochum geben sie zukünftig auch Lehrveranstaltungen in Bielefeld und bilden Bielefelder Studierende vor Ort in Bad Oeynhausen aus. Für Kooperationsprojekte und gemeinsame Aktivitäten mit dem HDZ NRW stehen im Haushalt der Universität Bielefeld jährlich 600.000 Euro zur Verfügung. Der Kooperationsvertrag wurde in enger Abstimmung mit den nordrhein-westfälischen Ministerien für Kultur und Wissenschaft sowie Arbeit, Gesundheit und Soziales erarbeitet.
Mehr erfahren zu: "„Seriosität, wie wir sie von Hütchenspielern kennen“" „Seriosität, wie wir sie von Hütchenspielern kennen“ Bei einer kurzfristig anberaumten gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin haben die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) scharfe Kritik an der Bundesregierung geübt. Sie bemängelten zum einen den Referentenentwurf […]
Mehr erfahren zu: "Organspende nach Herz-Kreislauf-Stillstand: Studie sieht zusätzliches Potenzial für Deutschland" Organspende nach Herz-Kreislauf-Stillstand: Studie sieht zusätzliches Potenzial für Deutschland Derzeit ist die Organspende nach dem irreversiblen Hirnfunktionsausfall die einzige rechtlich zulässige Form der Spende. Die Einführung der Organspende auch nach Herz-Kreislauf-Stillstand könnte Wartezeiten verkürzen und Transplantationszahlen steigern. Das zeigen […]
Mehr erfahren zu: "MitoCatch: Erkrankte Zellen mit gesunden Mitochondrien versorgen" MitoCatch: Erkrankte Zellen mit gesunden Mitochondrien versorgen Baseler Wissenschaftler haben das System MitoCatch entwickelt, das die gezielte Zufuhr gesunder Mitochondrien zu erkrankten Zelltypen ermöglicht. Diese Innovation könnte ein wichtiger Schritt in Richtung einer präzisen Mitochondrientherapie sein.