Neues Wissenschaftszentrum widmet sich der Gesundheitsprävention bei Kindern und Jugendlichen24. Oktober 2022 Die Gesundheit von Kindern steht im Fokus eines neu gegründeten Wissenschaftszentrums an der TUM. (Foto: © Petra – Pixabay) Um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu verbessern, hat die Technische Universität München (TUM) ein neues Wissenschaftszentrum gegründet. Das “Center for Health Promotion and Prevention in Childhood and Adolescence” (CHAMPION) will die interdisziplinäre Forschung im Bereich der Kindergesundheit weiter voranbringen und dabei einen besonderen Fokus auf Prävention legen. Nach der Gründung im Rahmen der Fachtagung „Interdisciplinary Summit Future of Health – Child Health and Wellbeing” an der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften soll das Zentrum nach einer Qualifizierungsphase von zwei Jahren zum offiziellen WHO Collaborating Center weiterentwickelt werden. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek, der Schirmherr der Fachtagung war, sagte anlässlich der Eröffnung des Zentrums in München: “Die Folgen der Corona-Pandemie sind gerade für Kinder und Jugendliche besonders belastend. Wie wir die Gesundheit und das Wohlergehen von jungen Menschen verbessern können, ist nicht erst seit der Pandemie ein zentrales Anliegen des Freistaats und ein Schwerpunkt im Bayerischen Präventionsplan. Wir fördern hier eine Vielzahl von Projekten. Ich freue mich deshalb sehr, dass die TUM an unserer Seite steht und mit der Gründung des Zentrums CHAMPION einen wertvollen Beitrag für die Gesundheit unserer Kinder leistet.” Dekanin Prof. Renate Oberhoffer-Fritz von der TUM-Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften betont: „In unserer Gesellschaft gibt es viele Volkskrankheiten, die zu einem großen Teil durch gesünderes Verhalten verhindert werden könnten. Am besten fängt man bereits in der Kindheit damit an. Denn Übergewicht und in der Folge Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes Typ II sind kein unveränderliches Schicksal. Deshalb ist Prävention auch der Schwerpunkt unseres neuen Zentrums für Kinder- und Jugendgesundheit.“
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