Neugründung Rhein-Neckar-Wirbelsäulenzentrum mit den Standorten Heidelberg und Bensheim12. Januar 2023 Neben dem Chefarzt Markus Eichler (Mitte) setzt das neugegründete Wirbelsäulenzentrum auf ein orthopädisch/traumatologisches Team mit jahrelanger Erfahrung wie den Leitenden Oberarzt Azad Zümrüt (links) und Oberarzt Marc Siddique (rechts). Foto: ©Stefanie Kösling/Artemed SE Zum Januar 2023 gründeten das St. Josefskrankenhaus Heidelberg und das Heilig-Geist Hospital Bensheim das überregionale Rhein-Neckar-Wirbelsäulenzentrum. Ziel ist die bestmögliche Versorgung für Rückenpatienten. Längst sind Rückenschmerzen zur neuen Volkskrankheit geworden. Eine immer älter werdende Gesellschaft mit entsprechenden degenerativen Krankheitsbildern, gerade auch an der Wirbelsäule, tut ihr Übriges. Aber auch die jüngere Generation ist immer mehr betroffen. Gerade in Westeuropa führen zu viel Sitzen und zu wenig Bewegung vermehrt zu Schäden an den Bandscheiben. Um Rückenpatienten eine optimale Versorgung bieten zu können, gründeten das St. Josefskrankenhaus Heidelberg und das Heilig-Geist Hospital Bensheim zum Januar 2023 ein neues überregionales Rhein-Neckar-Wirbelsäulenzentrum. Als Chefarzt und Zentrumsleiter des neuen überregionalen Wirbelsäulenzentrums mit den Standorten Heidelberg und Bensheim konnte Dr. Markus Eichler gewonnen werden. Mit ihm wechselt ein eingespieltes 10-köpfiges Team aus Fachärzten, Physician Assistants, OP- und Pflegekräften sowie eine Ambulanzleitung von der Schön Klinik Lorsch zu den Artemed Kliniken. Neben Eichler setzt das Zentrum auf ein orthopädisch/traumatologisches Team mit jahrelanger Erfahrung wie den Leitenden Oberarzt Azad Zümrüt und Oberarzt Marc Siddique. In dem neuen und hochspezialisierten Wirbelsäulenzentrum könne neben dem Zweitmeinungsverfahren das gesamte Spektrum der Wirbelsäulentherapien für Erkrankungen aller Schweregrade angeboten werden, wie es in einer Pressemitteilung zur Zentrumsgründung heißt. Dies umspanne konservativ-diagnostische Methoden, neurochirurgische Eingriffe bis hin zu rekonstruktiven Verfahren mit zentrumsgebundener komplexer Deformitätenchirurgie. Schwerpunkte würden minimalinvasive (endoskopische) Verfahren, die Behandlungen von Bandscheibenvorfällen, Wirbelgleiten, Wirbelkörperentzündungen, Brüche, Wirbelsäulendegenerationen, Skoliosen, Morbus Bechterew sowie die Revisionschirurgie bilden. Eichler durchlief eine Wirbelsäulen-Schwerpunktausbildung an der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg Schlierbach. Anschließend führte er die Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie am Universitätsklinikum Mannheim. Durch sein Engagement in der Deutschen Gesellschaft für Wirbelsäulenchirurgie (DWG) trägt er als zertifiziertes Mitglied zur Ausbildung von jungen orthopädischen und neurochirurgischen Wirbelsäulenchirurgen bei. In Bensheim folgt er Dr. (H.) Janos Borgulya als Chefarzt, welcher zum Ende des Jahres altersbedingt ausscheiden wird.
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