Neuropathologe Riemenschneider in höchstes nationales Fachgremium zur Qualitätssicherung berufen25. Januar 2023 Prof. Markus J. Riemenschneider gehört für die kommenden drei Jahre dem Expertenrat der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) an. (Quelle: Klas Völcker | ©: UKR) Mit Beginn des Jahres 2023 wurde Prof. Markus J. Riemenschneider, Leiter der Abteilung für Neuropathologie des Universitätsklinikums Regensburg (UKR), für die kommenden drei Jahre zum Mitglied des Expertenrats der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) im Gebiet Medizin und Gesundheit für den Fachbereich Pathologie berufen. Die Gesundheit und das Wohl der Patienten sind unantastbare Güter, die es aufgrund der vulnerablen Situation der Betroffenen unbedingt zu schützen gilt. Der Expertenrat der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH im Gebiet Medizin und Gesundheit tritt dafür ein. „Mit unserer Arbeit tragen wir zur Sicherstellung einer qualitätsgesicherten Diagnose der Patienten bei“, erklärt Prof. Markus J. Riemenschneider. „Umso mehr freut es mich, dass ich Teil dieses Expertenrats sein darf, weil wir unsere Entscheidungen an der bestmöglichen medizinischen Versorgung unserer Patienten ausrichten.“ Die Berufung in den Expertenrat stellt eine hohe Auszeichnung dar und ist eine Anerkennung Riemenschneiders Verdienste um die Qualitätssicherung im Fachbereich Pathologie/Neuropathologie, zumal er bereits seit Jahren als Fachbegutachter für die DAkkS tätig ist. Darüber hinaus engagiert sich Riemenschneider als Beauftragter der Deutschen Gesellschaft für Neuropathologie und des Bundesverbandes Deutscher Pathologen e.V. in der Qualitätssicherungs-Initiative Pathologie GmbH (QuIP) in Berlin. In dieser Funktion initiiert er die Erarbeitung und Einhaltung vergleichbarer und qualitativ hoher Standards für neuropathologische Ringversuche in Laboren. Die Abteilung für Neuropathologie des Universitätsklinikums Regensburg wurde unter Riemenschneiders Leitung bereits im Jahr 2013 akkreditiert. Unter den Standards einer qualitätsgesicherten Diagnostik konnten in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Untersuchungsverfahren, insbesondere im molekular-neuropathologischen Bereich, etabliert werden. „Diese Verfahren unterstützen die Diagnosestellung von Hirntumoren und ermöglichen es, die Patienten mit neuen, innovativen Therapieansätzen zu versorgen. Die Einbettung in das Zentrum für Hirntumoren und die Therapieeinheit Neuroonkologie stellen für uns ein ideales klinisches und wissenschaftliches Umfeld dar, um diesen schwererkrankten Patienten eine individuelle und optimierte Therapie anzubieten. Dabei hilft uns selbstverständlich die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen und Kliniken am UKR“, erklärte Riemenschneider. Die Abteilung für Neuropathologie des UKR ist Partner in insgesamt drei durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifizierten neuroonkologischen Zentren in der Region. Über die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH Die DAkkS ist eine privatwirtschaftliche Organisation, die beliehene hoheitliche Aufgaben wahrnimmt und die Funktion der nationalen Akkreditierungsstelle der Bundesrepublik Deutschland ausübt. Der Expertenrat löst im Rahmen der neuen Aufbauorganisation der DAkkS zum Jahreswechsel u. a. das bislang existierende Sektorkomitee Pathologie/Neuropathologie ab. Aufgabe des Expertenrats im Gebiet Pathologie ist vor allem die Interpretation der Akkreditierungsanforderungen und die Erarbeitung von Akkreditierungsregeln.
Mehr erfahren zu: "Genetischer Risikofaktor und Virusinfektion tragen gemeinsam zur Multiplen Sklerose bei" Genetischer Risikofaktor und Virusinfektion tragen gemeinsam zur Multiplen Sklerose bei Multiple Sklerose wird durch eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus mitverursacht. Daneben spielen aber auch bestimmte Genvarianten eine wichtige Rolle. Wie Forschende der Universität Zürich zeigen, führt erst das molekulare Zusammenspiel […]
Mehr erfahren zu: "Projekt für Umgang mit psychisch belasteten Schülern startet" Projekt für Umgang mit psychisch belasteten Schülern startet Verhaltensauffälligkeiten nehmen auch im Schulalltag zu. Nach langer Planung startet in Sachsen nun ein Projekt, das Lehrkräfte sowie Schulleitungen entlasten soll.
Mehr erfahren zu: "Pandemie-Folgen: Tausende Teenager mit Angststörungen und Panikattacken" Pandemie-Folgen: Tausende Teenager mit Angststörungen und Panikattacken Auch mehrere Jahre nach Ende der Corona-Pandemie prägt diese Zeit noch Tausende Teenager in Baden-Württemberg in Form psychischer Erkrankungen.