Ausgabe 49/2024

Klicken Sie hier, um diesen Newsletter online anzusehen!

newsletter-logo-kom-onko
 
 

Mittwoch, 04. Dezember 2024

Liebe Leserinnen und Leser der Ärztlichen Praxis Neurologie Psychiatrie,

Kopfschmerzen, gestörte Sinnesempfindungen sowie Probleme mit dem Gedächtnis oder der Konzentration: Die Liste der neurologischen Symptome bei Long-COVID ist lang. Wie es dazu kommt, dass bis zu zehn Prozent der Menschen nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus persistierende Beschwerden zeigen, ist bislang nicht vollständig verstanden. Wissenschaftler von Helmholtz Munich und der LMU München haben sich intensiv mit den neurologischen Spätfolgen von COVID-19 auseinandergesetzt und herausgefunden, dass das Spike-Protein von SARS-CoV-2 nach der akuten Infektion bis zu vier Jahre lang in den Hirnhäuten und im Knochenmark des Schädels nachweisbar ist. Dort löst es nach Einschätzung der Forschenden eine chronische Entzündung aus, die das Risiko für Schlaganfälle, neurodegenerative Erkrankungen und andere Hirnschäden deutlich erhöht. Angesichts der Tatsache, dass sich mindestens die Hälfte der Weltbevölkerung in den vergangenen fünf Jahren mit SARS-CoV-2 infiziert hat, sind das keine guten Nachrichten. Positiv ist aber, dass die Immunisierung mit dem mRNA-Impfstoff die Menge an verbleibendem Spike-Protein um etwa die Hälfte reduziert.

Die Details zur Studie sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.

Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Long-COVID: Spike-Protein ist mit dauerhaften Auswirkungen auf das Gehirn verbunden

Long-COVID: Spike-Protein ist mit dauerhaften Auswirkungen auf das Gehirn verbunden

Forschende von Helmholtz Munich und der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) haben einen Mechanismus identifiziert, der möglicherweise die neurologischen Symptome von Long-COVID erklärt. 

Lesen Sie hier weiter ...
 
 
 
    Advertorial    
 
 

Friedreich-Ataxie verstehen

Betroffene fallen wegen ihrer Ungeschicktheit oft schon in der Schule auf. Häufiges Stolpern, undeutliche Aussprache, schnelle Ermüdung: Bei den wenigsten wird früh erkannt, dass es sich dabei um erste Anzeichen der Friedreich-Ataxie handeln kann. Für die Diagnose ist es entscheidend, das Zusammenspiel der Symptome zu erkennen. Bei klinischem Verdacht kann ein spezifischer Gentest Auskunft geben.

20241126_DA-FA_Kampagne_Hannah_200x125_biermann-medizin
 
 
 

Profitieren Patienten von einer Amyloid-PET?

Eine jüngst gestartete Studie unter Federführung des DZNE geht der Frage nach, ob Patientinnen und Patienten mit „Demenz unklarer Ursache“ von einer Untersuchung des Gehirns mittels Amyloid-Positronen-Emissionstomografie (Amyloid-PET) profitieren. Auftraggeber der Studie ist der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA).

Lesen Sie hier weiter ...
 
 
    Advertorial    
 
 

Diagnose bei Schizophrenie: Kognitive oder Negativsymptome?

Kognitive und Negativsymptome verstärken oft den Leidensdruck für Schizophrenie-Patient:innen in der stabilen Phase und beeinträchtigen ihre Lebensqualität. Individuelle Differenzierung der Symptomatik kann ihren Alltag deutlich verbessern.1

1. Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN) (Hrsg.), S3-Leitlinie Schizophrenie, AWMF-Register Nr. 038-009, Langfassung, Stand: 15.03.2019

GettyImages-1353629775_duplex_neu_200x125
 
 
 
 
Plötzlich wie eingefroren

Plötzlich wie eingefroren

Neue Erkenntnisse zum Gang-Freezing bei Parkinson offenbaren mögliche Therapieoptionen.

Lesen Sie hier weiter ...
 
 
 
    Advertorial    
 
 

Lassen Sie die Augen trotz Myasthenia Gravis wieder leuchten

Bei Myasthenia Gravis (MG) ist das Ziel der Behandlung die rasche Symptomlinderung.1 Laut S2k-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und internationalen Leitlinien ist Pyridostigminbromid hierfür der Wirkstoff der Wahl.2, 3, 4, 5 Erhalten Sie weitere Informationen zu Mestinon® mit Pyridostigminbromid, zum Krankheitsbild und vielem mehr in unserem Fachkreisportal. DE-MES-2024-00008

Fachinformation | Referenzen

COE18674A_EU_DE_Mestinon_global_Female_banner_200x250px
 
 
 

Retinale Ganglienzellen: Nervenzellen blinder Mäuse bleiben sehtauglich

Wissenschaftler der Technischen Universität (TU) Wien haben mit Mikroelektroden Nervenzellen der Netzhaut untersucht. Diese zeigen ein erstaunlich stabiles Verhalten – eine gute Nachricht für Retina-Implantate.

Lesen Sie hier weiter ...
 
 

Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Pädiatrisches Schädel-Hirn-Trauma und mikrovaskuläre Pathologie der Blut-Hirn-Schranke.
JAMA Netw Open 2024;7(11):e2446767.

Verwendung von Betablockern und verzögerter Ausbruch und Fortschreiten der Huntington-Krankheit. JAMA Neurology, 02.12.2024.

Klientenspezifische Ergebnisse der individuellen Psychotherapie: Eine qualitative Meta-Analyse. Lancet Psychiatry, 26.11.2024.

Bewertung der klinischen Ergebnisse und Biomarker bei der Charcot-Marie-Tooth-Krankheit. Neurology, 25.11.2024.

 
 
 
Mithilfe von Ultraschall trotz Brainshift präzise operieren

Mithilfe von Ultraschall trotz Brainshift präzise operieren

Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) sieht im intraoperativen Ultraschall (IOUS) in der Neurochirurgie eine flexible und kosteneffiziente Alternative zur intraoperativen Magnetresonanztomographie (ioMRT), die derzeit als Standard gilt.

Lesen Sie hier weiter ...
 
 
 

KURZMELDUNGEN:

Im Jahr 2022 erhielten mehr als 7,5 Millionen gesetzlich Versicherte ab 18 Jahren eine neue Diagnose einer psychischen Erkrankung. Eine deutliche Zunahme der Inzidenz war in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen festzustellen.
Weiterlesen ...

Eine digitale Trainingsplattform soll helfen, die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden von Jugendlichen zu stärken. Entwickelt wurde die eHealth-Plattform im internationalen EU-Projekt IMPROVA unter maßgeblicher Beteiligung der Universität Ulm.
Weiterlesen ...

TERMINE:

Düsseldorfer Neurologiesymposium 2024
14. Dezember 2024
Düsseldorf

Blitzkurs Bildgebung bei akutem Schlaganfall
20. – 21.12.2024
Göppingen

63. Fachtagung für Neurophysiologie und angrenzende Gebiete
19. – 24. Januar 2024
Gaschurn, Österreich

ANIM – Arbeitstagung Neurointensivmedizin 2025
30. Januar – 1. Februar 2025
Berlin

 
 

„Ärztliche Praxis Neurologie / Psychiatrie“ ist ein Titel der Biermann Verlag GmbH in Köln. Sie erhalten diese E-Mail, da Sie für diesen Newsletter angemeldet sind. Sie können in unserem Fachportal weitere Newsletter zu verschiedenen medizinischen Fachrichtungen abonnieren. Sollten Sie kein Interesse mehr an diesem Newsletter haben, können Sie sich hier abmelden. Haben Sie Fragen oder Anregungen zu unseren Themen und Inhalten, freuen wir uns auf Ihre E-Mail: [email protected]. Bitte beachten Sie, dass dieser Newsletter nur Angehörigen der Heilberufe gemäß HWG §10 zugänglich gemacht werden darf; das gilt auch für das Weiterempfehlen und Weiterleiten.

Impressum: Biermann Verlag GmbH | MedCon Health Contents GmbH | HRB Bonn 11110 | HRB Köln 78926

Geschäftsführer: Dr. med. Hans Biermann

Hier vollständiges Impressum aufrufen