Ausgabe 45/2024

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Mittwoch, 06. November 2024

Liebe Leserinnen und Leser der Ärztlichen Praxis Neurologie Psychiatrie,

eine Operation am Gehirn ist für viele Menschen eine angsteinflößende Vorstellung. Wenn diese dann auch noch im Wachzustand erfolgen soll, weil wichtige Gehirnfunktionen erhalten bleiben oder der Erfolg des operativen Eingriffs überwacht werden sollen, stellt dies für Betroffene eine starke psychische Belastung dar. Denn das Eröffnen des Schädels mit mechanischen Instrumenten geht mit immens empfundenem Lärm und starken Vibrationen einher, was zu einer erheblichen Stressreaktion führt. Daher werden Wachoperationen bislang meist nur dann durchgeführt, wenn für den Eingriff eine kleine Schädelöffnung erforderlich ist

Ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik in Aachen forscht nun an einem Laser, der die Kraniotomie künftig vibrations- und nahe geräuschlos durchführt. Dies könnte den Forschenden zufolge nicht nur die Akzeptanz der Tiefen Hirnstimulation bei Patienten mit Bewegungsstörungen verbessern, sondern auch erlauben, Gehirntumore großräumiger zu entfernen. Denn wenn die Patienten für die Operation nicht mehr in Narkose versetzt werden müssen, kann leichter geprüft werden, ob durch die Resektion möglicherweise funktionale Defizite drohen.

Die Details zur Laser-Kraniotomie sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.

Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Robotergestütztes Laserverfahren ermöglicht schonende Kraniotomie im Wachzustand

Robotergestütztes Laserverfahren ermöglicht schonende Kraniotomie im Wachzustand

Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen hat ein robotergestütztes und optisch präzise überwachtes Laserverfahren entwickelt, das künftig schonende, vibrationsfreie und nahezu lautlose Kraniotomien im Wachzustand ermöglichen soll. Das Knochengewebe des Schädels wird dabei mit kurzgepulster Laserstrahlung abgetragen.

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Schubunabhängige Behinderungsakkumulation von Beginn an

Trotz wirksamer Immuntherapien erleben viele MS-Patient*innen eine Akkumulation von Behinderungen.1–3 Verantwortlich dafür sind zwei Prozesse, die als RAW und PIRA bezeichnet werden.1,2,4 Die schubunabhängige Progression (PIRA) tritt von Beginn der Erkrankung an auf, bleibt anfangs oftmals jedoch unbemerkt.1,5

Referenzen
MAT-DE-2403629-1.0-09/2024

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MS: Neue Studienergebnisse zu Bruton-Tyrosinkinase-Inhibitoren

Positive Studienergebnisse für Tolebrutinib für die Therapie der sekundär-progredienten MS ohne Schübe wecken Hoffnung bei MS-Betroffenen. Experten des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) erläutern daher mögliche Nutzen und potenzielle Risiken dieser neuen Substanzklasse.

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VYVGART® zeigte bei Myasthenia gravis raschen Wirkeintritt

VYVGART® ist als s.c. Injektion zur Selbstapplikation innerhalb von 30-90 Sekunden bei AChR-Ak-positiven Patient:innen erhältlich.1,* Studienergebnisse zeigten bei AChR-Ak-positiven Patient:innen bereits nach der ersten Verabreichung Verbesserungen u.a. im MG-ADL-Score+, die in 9 Zyklen wiederholbar beobachtet wurden.2

Pflichtangaben | Quellen

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Hirntumorforschung mit Humangewebe statt Tierversuchen

Hirntumorforschung mit Humangewebe statt Tierversuchen

Ein Forschungsprojekt der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Freiburg widmet sich der Erforschung von Meningeomen. Ziel der am 1. November 2024 angelaufenen Studie ist es, das Zusammenspiel zwischen diesen Tumoren und Gliazellen besser zu verstehen. Das Projekt nutzt auf menschlichen Gewebemodellen basierende Methoden, um den Einsatz von Tierversuchen zu reduzieren.

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Multiple Sklerose: Bleiben Sie informiert

Jetzt registrieren und regelmäßig kompakte Updates zur Multiplen Sklerose erhalten – kostenfrei auf zusammen-gesund.de!

Das kostenfreie Novartis-Portal zusammen-gesund.de kann Fachärztinnen und Fachärzten in ihren Therapieentscheidungen unterstützen. Fachkreise erhalten hier ebenso umfassende wie spezifische Informationen im Bereich Multiple Sklerose.

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Kognitive Einschränkungen bei Menschen mit MOGAD

Große multizentrische Studie unter Leitung der MHH-Neurologie bestätigt bei Patienten mit MOGAD Defizite bei Wortflüssigkeit und visueller Informationsverarbeitung.

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Immersive Experience: Einblicke – Leben mit Schizophrenie

Wie kann ein mögliches „Leben mit Schizophrenie“ aussehen? Boehringer Ingelheim hat dazu das immersive Ausstellungserlebnis „Einblicke“ konzipiert. Verschiedene Räume informieren zur Erkrankung und ihren Auswirkungen auf den Alltag von Betroffenen. Entdecken Sie eine neue, nicht bekannte Perspektive auf das Leben mit Schizophrenie: 26.11.2024, 10–20 Uhr, Torstr. 140, Berlin-Mitte

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Insomnie: Leitlinie und Versorgungsrealität klaffen auseinander

Insomnie: Leitlinie und Versorgungsrealität klaffen auseinander

Bei der Kognitiven Verhaltenstherapie für Insomnie (KVT-I) treten häufig Nebenwirkungen auf, die die Therapieadhärenz gefährden. Am Universitätsklinikum Freiburg wird derzeit untersucht, wie eine Kombination mit einer anderen Therapieform die KVT-I in dieser Hinsicht optimieren könnte.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Deferipron bei Alzheimer-Krankheit: Eine randomisierte klinische Studie. JAMA Neurology, 4. November 2024

Interleukin-6, C-reaktives Protein und Rezidiv nach Schlaganfall: Zeitverlaufsanalyse individueller Daten. Stroke, 31. Oktober 2024

Verlangsamung des kognitiven Abbaus bei schwerer depressiver Störung und leichter kognitiver Beeinträchtigung: Eine randomisierte klinische Studie. JAMA Psychiatry, 30. Oktober 2024

Autismus-Diagnosen bei Kindern und -Erwachsenen in den USA 2011–2022. JAMA Netw Open 2024;7(10):e2442218.

 
 
 

KURZMELDUNGEN:

Mit einem zweitägigen Symposium feiert die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des LMU Klinikums München am 6. und 7. November ihr 120-jähriges Bestehen.
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In Bochum bietet eine neue Ambulanz psychotherapeutische Unterstützung bei verschiedensten Problemen – der Schwerpunkt liegt dabei auf chronischen Schmerzen.
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TERMINE:

11th International Symposium on Neuroprotection and Neurorepair (ISN&N)
18. – 20. November 2024
Potsdam

DGPPN Kongress 2024
27. – 30. November 2024
Berlin

10. gemeinsame Jahrestagung der DGNR und DGNKN
28. – 30. November 2024
Düsseldorf

 
 

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