Ausgabe 50/2024

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Mittwoch, 11. Dezember 2024

Liebe Leserinnen und Leser der Ärztlichen Praxis Neurologie Psychiatrie,

als Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach für seine Krankenhausreform warb, war die Verbesserung der Versorgungsqualität eines seiner Hauptargumente. Inzwischen ist die Reform beschlossene Sache. Für Patienten, die eine neurologische Frührehabilitation benötigen, könnte sie allerdings genau das Gegenteil von dem bewirken, was der Minister versprochen hat. Denn die anvisierte Straffung der Gesundheitsversorgung könnte zu einer erheblichen Reduzierung der Bettenkapazitäten in der spezialisierten Neurorehabilitation und damit zu einer potenziellen Verschlechterung der Versorgungsqualität führen, wie Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation (DGNR) und der Deutschen Gesellschaft für Neurotraumatologie und Klinische Neurorehabilitation (DGNKN) auf einer gemeinsamen Pressekonferenz skizzierten. Der Grund hierfür ist die Maßgabe, dass die entsprechenden Einrichtungen künftig eine eigene intensivmedizinische Abteilung benötigen, die der Großteil von ihnen bislang nicht hat. Werden deshalb künftig Einrichtungen zur neurologischen Frührehabilitation geschlossen, betrifft dies nicht etwa „nur“ Patienten mit Schlaganfall, sondern beispielsweise auch alle, die aufgrund eines langen Aufenthalts auf einer Intensivstation neurologische Langzeitfolgen wie Schluckstörungen oder die Critical-Illness-assoziierte Schwäche davongetragen haben.

Die Argumente der DGNR und DGNKN im Detail sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.

Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Krankenhausreform: Experten für Neurorehabilitation schlagen Alarm

Krankenhausreform: Experten für Neurorehabilitation schlagen Alarm

Die Deutsche Gesellschaft für Neurorehabilitation (DGNR) und die Deutsche Gesellschaft für Neurotraumatologie und Klinische Neurorehabilitation (DGNKN) fürchten um die Zukunft der neurologischen Rehabilitation in Deutschland. Die Krankenhausreform in ihrer jetzigen Form drohe, ein gut etabliertes und effektives System der Neurorehabilitation zu demontieren.

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Erklärvideo zur Erstlinientherapiea bei mild-aktiverb RMS

Was ist mit einer mild-aktivenb RMS gemeint? Das erläutert dieses neue Erklärvideo. Ohne zu viel zu verraten, zeigt dieses Video, in welchem Maße auch mild-aktiveb RMS-Patient*innen von der Wahl einer passenden Erstlinientherapie potenziell profitieren können.

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Gedächtnistests per Smartphone-App helfen bei der Diagnostik von Demenz

Demenzdiagnosen sind aufwendig und werden oft spät gestellt. Dr. David Berron und seine Kollegen vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Magdeburg haben daher eine Smartphone-App mit Gedächtnistests entwickelt.

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2 Jahre Migräneprophylaxe mit VYEPTI®

VYEPTI® ist ein starker1,2, schneller1-4 und langwirksamer5 CGRP-Antikörper zur Migräneprophylaxe bei allen Patient:innen (≥4 Migränetagen/Monat), die für eine Antikörpertherapie in Frage kommen. Unter den Antikörpern zeichnet VYEPTI® sich auch als preisgünstige Option aus.6 Entdecken Sie über die Erfahrungsberichte Ihrer Kolleg:innen, wie Ihre Patient:innen von VYEPTI® profitieren können!

Fachinformation | Referenzen

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KI kann im Klinikalltag bei der Suizidprävention unterstützen

KI kann im Klinikalltag bei der Suizidprävention unterstützen

Künstliche Intelligenz (KI) könnte in Zukunft dabei helfen, suizidgefährdete Patientinnen und Patienten frühzeitig zu erkennen und medizinisches Personal rechtzeitig zu informieren. Das berichten Forschende vom Else Kröner Fresenius Zentrum (EKFZ) für Digitale Gesundheit der Technischen Universität (TU) Dresden und des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden.

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Tiefe Hirnstimulation könnte das Gehen bei inkompletter Querschnittlähmung verbessern

Der laterale Hypothalamus trägt vermutlich zur Verbesserung des Gehens bei inkomplett Querschnittgelähmten bei. Dies hat eine Forschungsgruppe aus Lausanne, Schweiz, in Maus-Experimenten herausgefunden und daraus eine mögliche Behandlung für Menschen in zwei Einzelfällen abgeleitet.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Absetzen der krankheitsmodifizierenden Erstlinientherapie bei Patienten mit stabiler Multipler Sklerose: Die randomisierte klinische DOT-MS-Studie. JAMA Neurology, 9. Dezember 2024

Verlauf von Depressions- und Angstsymptomen im Jugendalter (CATS-Studie): Eine bevölkerungsbasierte Kohortenstudie in Australien. The Lancet Psychiatry, 4. Dezember 2024

Neuroimaging-Korrelate von drei unterschiedlichen körperlich-kognitiven Phänotypen bei kognitiv normalen älteren Erwachsenen: Die Göteborger H70-Kohortenstudie.
Neuroloy, 6. Dezember 2024

Psilocybin-Therapie für Kliniker mit Depressionssymptomen, die während der COVID-19-Pandemie in der Erstversorgung tätig waren: Eine randomisierte klinische Studie.
JAMA Netw Open 2024;7(12):e2449026.

 
 
 
Gender-Effekte bei der notärztlichen Behandlung psychiatrischer Notfälle

Gender-Effekte bei der notärztlichen Behandlung psychiatrischer Notfälle

Wo der Notarzt eher zur Spritze greift, vertraut die Notärztin stärker auf eine empathische Patientenansprache. Eine Studie des Uniklinikums Ulm zeigt, dass es statistisch signifikante geschlechtsspezifische Unterschiede bei der prähospitalen Behandlung psychiatrischer Notfälle gibt. 

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KURZMELDUNGEN:

Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl hat die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) Forderungen für die Handlungsfelder Prävention, Versorgung, Forschung, Teilhabe und Selbstbestimmung formuliert.
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Ein interdisziplinäres Forscherteam der Universität Mainz will präzisionsgefertigte, synthetische Biomaterialien herstellen, die die Zellen des zentralen Nervensystems zur Regeneration anregen. Die Carl-Zeiss-Stiftung unterstützt dies mit sechs Millionen Euro.
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TERMINE:

Blitzkurs Bildgebung bei akutem Schlaganfall
20. – 21.12.2024
Göppingen

63. Fachtagung für Neurophysiologie und angrenzende Gebiete
19. – 24. Januar 2024
Gaschurn, Österreich

Arbeitstagung Neurointensivmedizin 2025
30. Januar – 1. Februar 2025
Berlin

59. Münchner EEG-Tage
19. – 21. Februar 2025
online

 
 

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