Ausgabe 42/2024

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Mittwoch, 16. Oktober 2024

Liebe Leserinnen und Leser der Ärztlichen Praxis Neurologie Psychiatrie,

eines der Hauptmerkmale der Parkinsonkrankheit sind die verlangsamten Bewegungen der Betroffenen, die Bradykinese. Ihre Ursache wird im Dopaminmangel vermutet, die genauen Zusammenhänge waren bislang aber nicht bekannt. Ein Forscherteam der Charité Berlin hat nun mithilfe von Patientinnen und Patienten, die eine Tiefe Hirnstimulation erhalten sollten, den Einfluss des Neurotransmitters auf Hirnnetzwerke, welche die Absicht einer Bewegung weiterleiten, untersucht.

Dabei zeigte sich, dass Dopamin den Prozess von der Bewegungsintention im Gehirn bis zur eigentlichen Durchführung deutlich beschleunigt. Durch gezielte Stimulation der an diesem Prozess beteiligten Hirnregionen gelang es den Forschenden schließlich, den Effekt des Dopamins auf die Bewegungsplanung und -ausführung zu imitieren. Die Wissenschaftler hoffen nun, die Tiefe Hirnstimulation künftig im Sinne einer intelligenten Gehirn-Computer-Schnittstelle einsetzen zu können: Sobald der Wille zu einer Bewegung im Gehirn erkannt wird, könnte mittels elektrischer Impulse der Weg bis zu ihrer Ausführung beschleunigt werden.

Die detaillierten Ergebnisse der Forschergruppe sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.

Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Parkinson: Hirnstimulation kann Dopamineffekt nachahmen

Parkinson: Hirnstimulation kann Dopamineffekt nachahmen

Elektrische Impulse der Tiefen Hirnstimulation (THS) können die Wirkung des Botenstoffes Dopamin nachahmen, wie Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin zeigen konnten. In der Fachzeitschrift „Brain“ beschreiben sie den Einfluss des Neurotransmitters auf Hirnnetzwerke, die die Absicht einer Bewegung weiterleiten. Ziel ist es, die THS weiterzuentwickeln.

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Spinraza™: Studie zeigte verbesserte Motorfunktion

Die 10-Monatsdaten der RESPOND-Studie zeigten, dass sich die Motorfunktion bei Säuglingen und Kleinkindern unter Nusinersen verbessern kann, wenn nach Genersatztherapie weiterer Behandlungsbedarf besteht. Bei nahezu allen Studien-Teilnehmern verbesserte sich der HINE-2-Scorea und verringerte sich der Neurofilament-Leichtketten (NfL)-Plasmaspiegel.1

Fachinformation | Referenzen

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Winzige Antikörper bekämpfen die gefährliche Wirkung von Opioiden

Forscher der Universität Genf (UNIGE), Scheiz, haben ein Molekül mit der Bezeichnung Nanokörper NbE entdeckt, das sich fest und dauerhaft an Opioidrezeptoren bindet und so die Wirkung der Drogen blockiert.

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Unser Engagement für neuromuskuläre Erkrankungen

Die Vision von Roche ist es, dass Menschen mit neuromuskulären Erkrankungen ein selbstbestimmtes Leben führen können. Wir möchten dazu beitragen, dass Betroffene besser unterstützt werden. Daher haben wir unsere Forschungsaktivitäten verstärkt und engagieren uns in der Entwicklung neuer Therapieansätze – u. a. für die Spinale Muskelatrophie (SMA) und Duchenne Muskeldystrophie (DMD).

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Forschende klären Rolle einzelner Neurone bei menschlicher Geruchswahrnehmung

Forschende klären Rolle einzelner Neurone bei menschlicher Geruchswahrnehmung

Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB), der Universität Bonn und der Universität Aachen haben erstmals die neuronalen Mechanismen der menschlichen Geruchswahrnehmung untersucht. Individuelle Nervenzellen im Gehirn erkennen Gerüche und reagieren spezifisch auf den Duft, das Bild und das geschriebenen Wort eines Objektes, beispielsweise einer Banane.

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Parkinson-Therapie mit PRODUODOPA®: Einblicke aus der Praxis

Mit PRODUODOPA® steht eine leitliniengerechte subkutane 24-Stunden-Infusionstherapie für die fortgeschrittene Parkinson-Krankheit zur Verfügung.1,2 Im Interview berichtet Prof. Dr. Carsten Eggers, Bottrop, über seine Erfahrungen mit PRODUODOPA® und veranschaulicht die Vorteile der Therapie anhand von konkreten Patientenfällen. Lesen Sie hier das Interview.

Pflichttext

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Knapp 9,5 Millionen Menschen in Deutschland von Depressionen betroffen

Im Jahr 2022 waren rund 9,49 Millionen Menschen in Deutschland von Depressionen betroffen. Das geht aus dem aktuellen „Gesundheitsatlas Deutschland“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervor.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Therapiezufriedenheit bei Patienten mit essenziellem Tremor: Grad und Prädiktoren der Zufriedenheit. Ther Adv Neurol Dis, 7. Oktober 2024

Krebsrisiko bei Patienten mit Multipler Sklerose: Eine landesweite retrospektive Zehn-Jahres-Kohortenstudie. Neurology, 10. Oktober 2024

Duale Thrombozytenaggregationshemmung versus Alteplase bei frühzeitiger neurologischer Verschlechterung eines leichten Schlaganfalls mit bzw. ohne großen Gefäßverschluss: Vorspezifizierte Post-hoc-Analyse der ARAMIS-Studie. Stroke, 10. Oktober 2024

Neurologische Erholung bei Entlassung und langfristiges Überleben nach Herzstillstand.
JAMA Netw Open 2024;7(10):e2439196.

 
 
 
Reform der Notfallversorgung: Kritiker fordern engere Verzahnung mit anderen Reformvorhaben

Reform der Notfallversorgung: Kritiker fordern engere Verzahnung mit anderen Reformvorhaben

Medizinische Hilfe im Notfall soll in Deutschland besser organisiert werden. Der Bundestag hat mit den Beratungen über eine entsprechende Reform der Ampel-Koalition begonnen. Kritiker heben hervor, dass anstehende Reformen gemeinsam gedacht werden müssten.

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KURZMELDUNGEN:

Die Zahl der Anfragen nach Suizidassistenz nimmt in Deutschland zu und stellt Ärzte und Gesellschaft vor schwierige Fragen. Ein Forschungsnetzwerk unter Federführung der Universitätsmedizin Halle will hierzu fundierte Handlungsoptionen erarbeiten.
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Das im Zuge eines Forschungsprojektes am Universitätsklinikum Bochum entwickelte Online-Programm „OMPRIS“ zur Unterstützung von Menschen mit Internetsucht soll für die Regelversorgung weiterentwickelt werden. Dies empfiehlt der Gemeinsame Bundesausschuss.
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TERMINE:

97. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie
6. – 9. November 2024
Berlin

32. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin
14. – 16. November 2024
Essen

11th International Symposium on Neuroprotection and Neurorepair (ISN&N)
18. – 20. November 2024
Potsdam

 
 

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