Ausgabe 51/2024

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Mittwoch, 18. Dezember 2024

Liebe Leserinnen und Leser der Ärztlichen Praxis Neurologie Psychiatrie,

bei der Behandlung des ischämischen Schlaganfalls stehen mit der medikamentösen Lysetherapie und der Thrombektomie wirksame Interventionen zur Verfügung, die das Potenzial haben, bleibende Schäden effektiv zu verhindern. Allerdings sind die Zeitfenster für die Behandlung relativ eng. Dazu kommt, dass viele Betroffene keine Angaben zum Zeitpunkt des Gefäßverschlusses machen können, beispielsweise weil der Schlaganfall während des Schlafs stattgefunden hat. Dann ist es für die Behandelnden schwierig abzuwägen, ob eine Lyse-Therapie oder mechanische Thrombenentfernung rein zeitlich noch infrage kommen. Bislang stützen Ärzte sich bei dieser Entscheidung auf CT-Bilder, die einzigartige Struktur jedes Gehirns erlaubt allerdings nur grobe Schätzungen. Forschende der Technischen Universität München haben nun gemeinsam mit britischen Kollegen einen auf Künstlicher Intelligenz basierenden Algorithmus entwickelt, der den Zeitpunkt des Schlaganfalls auf Basis der Bildgebung deutlich präziser bestimmen kann als menschliche Experten. Da die Software vollständig automatisiert ausgeführt werden kann, sobald der CT-Scan auf dem Bildschirm erscheint, unterstützt und entlastet dies nicht nur die behandelnden Ärzte. Die Forschenden sind auch optimistisch, damit deutlich mehr Patienten der für sie optimalen Therapie zuführen zu können.

Die Details zum Algorithmus sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im letzten Newsletter dieses Jahres nachlesen. Die erste Ausgabe 2025 finden Sie dann am 8. Januar wieder in Ihrem E-Mail-Postfach.

Bis dahin wünsche ich Ihnen eine schöne Weihnachtszeit, erholsame und ruhige Feiertage sowie einen guten und gesunden Start ins neue Jahr!




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
KI ermittelt Zeitpunkt von Schlaganfällen

KI ermittelt Zeitpunkt von Schlaganfällen

Nach einem Schlaganfall lassen sich bleibende Schäden oft reduzieren, wenn schnell gehandelt wird. Dabei ist es entscheidend, den Zeitpunkt des Schlaganfalls zu kennen. Ein Forschungsteam unter Beteiligung der Technischen Universität München (TUM) hat einen Algorithmus entwickelt, mit dem sich dieser Zeitpunkt besonders exakt feststellen lässt.

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MS-News vom DGN-Kongress: Cladribin-Tabletten wirksam im ZNS

Neue, auf dem DGN-Kongress diskutierte Datena zeigen eine schnelle, anhaltende Reduktion von Memory-B-Zellen im Liquor unter Cladribin-Tabletten.b,1,2 93 % der RMS-Patientenc blieben frei von PIRA,3 bei 88 % blieben die kognitiven Fähigkeitend über 4 Jahre erhalten.4 In Jahr 3 & 4 erreichten 79 % NEDA-3.e,4

Pflichttext | Referenzen

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Schizophrenie: NMI-Forscher beobachten Prozesse in Nervenzellen

Bisher wird Schizophrenie vor allem symptomatisch behandelt, da wenig über die genauen zugrunde liegenden Prozesse bekannt ist. Forschenden des NMI Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Instituts in Reutlingen ist es nun gelungen, die treibenden Mechanismen der Krankheit besser zu verstehen.

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Praxisfall Sativex®: Korrekte Anwendung ist das A und O

Sativex®(Pflichttext) hat sich als Add-on-Therapie bei MS-assoziierter Spastik in der Praxis bewährt. Aber was ist zu tun, wenn Sativex® vermeintlich nicht wirkt? Dann lohnt es sich, der Anwendung noch einmal besondere Aufmerksamkeit zu schenken, wie Dr. Markus Heibel, Sauerlandklinik Hachen, in diesem
Video-Case anhand eines konkreten Praxisfalls vorstellt.

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Pflanzenstoff aus Efeu blockiert Rezeptor zur Schmerzregulation

Pflanzenstoff aus Efeu blockiert Rezeptor zur Schmerzregulation

Das Protein Neuropeptid FF-Rezeptor 1 (NPFFR1) ist beim Menschen an der Schmerzregulation beteiligt. Einen neuen Hemmstoff für NPFFR1 entdeckten Forschende aus Leipzig nun in der Efeu-Pflanze.

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Hirntumorzellen knüpfen schnell Kontakte

Forschende der Universität Heidelberg haben mit veränderten Tollwutviren Tumorzellen des Glioblastoms und ihre direkten Zellkontakte im Mausgehirn markiert. Das neue Verfahren zeigte: Die Tumorzellen sind bereits in einem sehr frühen Krankheitsstadium mit verschiedenen Typen von Nervenzellen über das gesamte Gehirn verbunden.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Analyse des Patientenflusses mit Fast-Track-MRT bei Verdacht auf Schlaganfall in der Notaufnahme und dem angeschlossenen nichtkomprehensiven Schlaganfallzentrum.
Ther Adv Neurol Dis, 11. Dezember 2024

Zusammenhang zwischen blutbasierten Biomarkern und Sechs-Monats-Outcomes bei Patienten mit leichtem Schädel-Hirn-Trauma: Eine CENTER-TBI-Analyse. Neurology, 9. Dezember 2024

Vaskuläre Neurologie: Überlegungen zur Anti-Amyloid-Immuntherapie – Wissenschaftliche Empfehlungen der American Heart Association. Stroke 2025;56:e01–e09.

Neurofeedback bei Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung: Systematischer Review und Meta-Analyse. JAMA Psychiatry, 11. Dezember 2024

 
 
 
Headset gegen Depression: Hirnstimulation zu Hause bedarf weiterer Forschung

Headset gegen Depression: Hirnstimulation zu Hause bedarf weiterer Forschung

Die transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) zur Behandlung von Depressionen wird intensiv erforscht und in einigen Spezialkliniken angeboten. Inzwischen gibt es sogar Headsets für die Anwendung zu Hause. In einer aktuellen Studie konnte die Selbstanwendung bei mehr als der Hälfte der Teilnehmenden die Symptome einer mittelschweren Depression lindern. Dennoch sind Experten zurückhaltend. 

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KURZMELDUNGEN:

EBViously, ein Spin-off von Helmholtz Munich, hat am 11. November 2024 offiziell seine Tätigkeit aufgenommen. Das Unternehmen entwickelt einen Impfstoff gegen das Epstein-Barr-Virus und hofft damit, EBV-assoziierte Erkrankungen verhindern zu können. 
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Nachdem eine bundesweite Regelung durch den Bruch der Ampelkoalition auf sich warten lässt, untersagt Hamburg den Verkauf der Partydroge Lachgas an Kinder und Jugendliche nun auf eigene Faust.
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TERMINE:

Jahrestagung der Österreichischen Schlaganfall-Gesellschaft
16. – 17. Januar 2024
Linz, Österreich

63. Fachtagung für Neurophysiologie und angrenzende Gebiete
19. – 24. Januar 2024
Gaschurn, Österreich

ANIM – Arbeitstagung Neurointensivmedizin 2025
30. Januar – 1. Februar 2025
Berlin

59. Münchner EEG-Tage
19. – 21. Februar 2025
online

 
 

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